Basel im Gespräch
Wird Basel zum Armenhaus?

Das Diskussionsformat «Basel im Gespräch» ladet am Dienstag 9. Mai dazu ein, über das Nothilfeangebot in Basel zu diskutieren.

Merken
Drucken
Teilen
«Basel im Gespräch» in der Elisabethen-Kirche.

«Basel im Gespräch» in der Elisabethen-Kirche.

Kenneth Nars

Für wen in Basel ist das Nothilfeangebot gedacht? Diese Frage führte in jüngster Zeit zu Kontroversen. Grund genug, um das Diskussionsformat «Basel im Gespräch», das unter anderem von der bz unterstützt wird, diesem Thema zu widmen. Am kommenden Dienstag debattieren in der Offenen Kirche Elisabethen (OKE) ab 18.30 Uhr Nicole Wagner (Basler Sozialhilfe), Claudia Adrario de Roche (Soup & Chill), Hugo Köppel (Schweizerisches Rotes Kreuz), Eduard Rutschmann (Grossrat, SVP) und Michel Steiner (Schwarzer Peter) darüber, wie mit den Misstönen bei der Versorgung verschiedener armutsbetroffener Personengruppen umzugehen ist.

Nachdem es bereits im letzten Winter zu einem Streit gekommen ist, als das private Hilfsangebot Soup & Chill der Basler Sozialhilfe vorwarf, Obdachlose in der Notschlafstelle abgewiesen zu haben, stellt sich die Frage: Was passiert, wenn EU-Wanderarbeiter in Basel in eine Notlage geraten? Nehmen «fremde» Arme «unseren» Armen die Betten in der Notschlafstelle weg? Wer ist eigentlich zuständig und wer setzt sich für Arme, obdachlose Wanderarbeiter und Flüchtlinge ein? Im Anschluss an das Gespräch, das von OKE-Pfarrer und Journalist Frank Lorenz geleitet wird, besteht bei einem Apéro die Möglichkeit zum Austausch.

Basel im Gespräch, Dienstag, 9. Mai, 18.30 Uhr, Offene Kirche Elisabethen