Alle Lebensmittelproben in Restaurants wurden zwischen Dezember 2010 und November 2011 genommen. Die Berichte dazu wurden am Montag publiziert.

Von insgesamt 143 Fleischproben wurden 61 Proben aus 39 Betrieben beanstandet. In den meisten Bemängelten – 48 Prozent – waren zuviele Verderbniskeime. Dies deute darauf hin, dass in den Betrieben die Hygienevorschriften ungenügend beachtet werden, schreibt das Kantonslabor.

Trotz der relativ hohen Beanstandungsquote sei die Gesundheit der Konsumenten nicht direkt beeinträchtigt worden. Die beanstandeten Produkte seien jedoch im Wert vermindert und täuschten den Konsumenten bezüglich Frische und einwandfreier Qualität.

Manches besser als in den Vorjahren

Bei anderen Produkten lagen die Beanstandungsquoten 2011 zum Teil deutlich unter jenen des Vorjahres. So auch beim Reis, bei dem sie von 35 auf 26 Prozent sank. Von 58 Reis-Proben wurden 20 kritisiert; sie stammten aus 20 Betrieben.

Bei den Teigwaren überschritten 30 Prozent der Proben die Toleranzwerte; im Vorjahr waren es 31 Prozent gewesen. Beim Gemüse wurden von 126 Proben 37 beanstandet. Die Quote sank damit von 28 auf 23 Prozent.

Von 70 Suppen und Saucen wurden derweil 13 Prozent aus acht Betrieben bemängelt. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr mit 22 Prozent Beanstandungen einen starken Rückgang.

Von 23 untersuchten Salaten überschritt nur eine Probe die Toleranzwerte. Diese Beanstandungsquote liegt deutlich unter jener des Vorjahrs.

Bei den Süssgerichten wurden drei von 30 Proben kritisiert: Die Quote von 10 Prozent liegt leicht unter jener des Vorjahres (11 Prozent).