Fondation Beyeler

Wo Kunst und Natur verschmelzen

Foundation Beyeler

Foundation Beyeler

Die beliebteste Kulturinstitution des Kantons ist die Fondation Beyeler. Im Grünen gelegen lockt sie seit Jahren zahlreiche Besucher an.

Mit rund 300 000 Besuchern jährlich ist die Fondation Beyeler in Riehen die beliebteste Kulturinstitution eines Kantons, der nicht zuletzt für seine Kulturinstitutionen bekannt ist. Für Kurator Philippe Büttner ist es die Art, wie Kunst und Natur fast fliessend ineinander übergehen, die einen wesentlichen Teil der Anziehungskraft des Museums ausmacht.

Während drinnen die Besucher gemessenen Schrittes an Meisterwerken der klassischen Moderne vorbeigehen, weiden in Sichtweite Kühe unter Obstbäumen. Wer der Kunst überdrüssig wird, geht spazieren im Berower Park, in den das Museumsgebäude eingebettet ist.

Als der Galerist Ernst Beyeler Anfang der Neunzigerjahre des vorigen Jahrhunderts beschloss, ein Museum bauen zu lassen, das seiner Sammlung eine dauerhafte Heimat sein sollte, hätte er das Projekt auch in Madrid oder New York realisieren können. Man wusste in der Kunstwelt um die Bedeutung der rund 230 handverlesenen Werke, die der grosse Kunstsammler geäufnet hatte.

Beyeler aber wählte den Ort, wo er stets gelebt hatte, und wo er mit dem Berower Park den Ort fand, der die Verbindung von Kunst und Natur möglich machte. In Renzo Piano fand er einen kongenialen Architekten, der einen schlichten, uneitlen, aber damit nicht weniger schönen Museumsbau schuf. «Mit der Fondation Beyeler», sagt Philippe Büttner, «wurde ein Ort geschaffen, der es versteht, Kunst auf moderne Art zu vermitteln». (sam)

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