Wo stellen Sie an Weihnachten Ihre Krippe auf? Unter dem Weihnachtsbaum? Vor der Haustüre? Oder gar nicht? Diese Frage stellten die christkatholische, die evangelisch-reformierte und die römisch-katholischen Kirchen von Basel-Stadt und Baselland 24 Persönlichkeiten aus der Region. Die Künstlerin Anne Burgmer hat sich mit den Persönlichkeiten unterhalten und aus jedem Gespräch einen 60-sekündigen Stop’n’motion-Clip gemacht. Jedes dieser Videos wird Teil des sogenannten gWunder Adventskalenders, den es im vergangenen Jahr zum ersten Mal gab. «Das klare Ja zu einer erneuten Kooperation in diesem Jahr kam noch während des Advents 2013», erklärt Thierry Moosbrugger, Öffentlichkeitsbeauftragter der Katholischen Kirche Basel-Stadt/Baselland, die erneute Durchführung.

Doch was ist der Sinn dahinter, 24 Menschen eine Krippe an ihrem bevorzugten Ort platzieren zu lassen? «Die Frage nach einem Ort der Krippe im heutigen Alltag ist ja immer auch die Frage nach dem Sinn von Weihnachten, nach dem, was einem selber wichtig ist, und welche Orte jemand mit welchen Dimensionen von Weihnachten verbinden», so Moosbrugger. Die Initianten seien überzeugt, dass interessante Persönlichkeiten viele andere zu eigenen Gedanken animieren können, wenn die Gedanken auf solch offene künstlerische Art umgesetzt werden. Ab 1. Dezember kann dann auf der Homepage jeden Tag ein Türchen geöffnet beziehungsweise ein Video angeschaut werden. Welcher Ort der speziellste ist, wollte Moosbrugger nicht verraten. «Das ist erstens für jeden anders und zweitens verrät man ja kein Adventstörchen im Voraus», erklärt er mit einem Augenzwinkern.