Die Zustimmung der Genossen fiel mit 43 gegen 20 Stimmen bei 5 Enthaltungen am Schluss deutlich aus. Im Vorfeld war ein knappes Resultat erwartet worden.

140 neue Wohnungen mitten in der Stadt

Die Befürworter betonten, dass mit dem Claraturm 140 neue Wohnungen mitten in der Stadt geschaffen werde, ohne dass deswegen ein Quadratmeter Grünfläche verschwinde oder umgekehrt ein neuer Parkplatz gebaut werde. Die Wohnungen befinden sich preislich im mittleren Segment. «So ein gutes Neubauprojekt kann man weitherum suchen», sagte SP-Regierungsrat Hans-Peter Wessels.

Die Gegner warnten derweil vor dem Verlust der historischen Gastro-Meile und damit einem «erlebbaren Zentrums-Bezug». Sie zeigten sich überzeugt, dass mit einem Nein der Abbruch der Warteck-Häuser noch verhindert werden kann. Dem widersprachen die Befürworter: Ein Neubau komme ohnehin: Es frage sich bloss, ob ein Hochhaus oder «nur» eine fünfstöckige Blockrandbebauung.

Ein Termin für die Claraturm-Abstimmung ist noch nicht festgelegt worden. Allgemein erwartet wird, dass das Basler Stimmvolk Ende November -zeitgleich mit der 1:12-Initiative auf nationaler Ebene - über den Bau des Hochhauses befinden wird.