Es ist eines der grössten Wohnbauprojekte, die in Basel in den nächsten Jahren realisiert werden: Auf dem 5,3 Hektare grossen Areal des Felix-Platter-Spitals sollen neben einem neuen Spital für Altersmedizin auch Wohnungen entstehen. Viele Wohnungen, wie am Dienstag am Rande der Medienkonferenz zum Spitalneubau bekannt wurde: Auf einer Bruttogeschossfläche von 60 000 Quadratmetern können zwischen 400 und 450 Wohnungen erstellt werden, sagt Christian Mehlisch, Leiter Verwaltungsvermögen bei Immobilien Basel-Stadt (IBS). Je nach Haushaltsgrösse werden auf dem Areal künftig demnach 800 bis 1000 neue Einwohner leben.

Die Pläne für eine Überbauung sind noch sehr vage. In rund einem Jahr soll ein Konzept für die Arealentwicklung stehen, informiert Mehlisch. Da das Spitalareal für eine Wohnnutzung umgezont werden muss, ist ein Entscheid des Grossen Rates nötig. «Erst wenn 2018 das Spital bezogen wird, kann eine Umnutzung oder ein Abbruch von Bauten auf dem Areal in Angriff zu nehmen», sagt Mehlisch. Denn: Zahlreiche Bauten - unter anderem das in den 1960er-Jahren erstellte heutige Hauptgebäude - sind im kantonalen Inventar schützenswerter Bauten aufgelistet. Bei IBS macht man sich deshalb Gedanken, wie dieses und andere bestehende Gebäude in die Arealentwicklung eingezogen werden können. Denkbar ist, im Spitalhauptbau, der 2018 aufgegeben wird, ein Quartierzentrum einzurichten.