Dazu brachten die Forscher Bindegewebezellen auf ein beschichtetes Glas auf, dessen Funktion der von natürlichem Gewebe gleicht. Mit einem Wachstumsfaktor regten sie die Zellen dazu an, sich in ein "Vorder-" und ein "Hinterteil" zu arrangieren. So polarisierte Zellen wanderten stundenlang in eine vorgegebene Richtung.

Die Resultate zeigen auf, welche räumlichen und zeitlichen Signale die Zellwanderung in eine bestimmte Richtung ermöglichen, wie die Universität Basel am Montag mitteilte. Dies könnte zu neuen Ansätzen in der Bekämpfung von Krebsmetastasen und Entzündungen führen. Die Arbeit wurde in der Fachzeitschrift "Developmental Cell" veröffentlicht.