Von Mai bis September seien 42 Personen gebüsst worden, schreibt sie in ihrer Antwort auf eine Interpellation von Eduard Rutschmann. Der SVP-Grossrat selber beurteilt dies als eher bescheiden angesichts einer gross angelegten Kampagne in der Öffentlichkeit.

Es sei allerdings nicht mit Zahlen nachzuweisen, ob seit der Einführung von Bussen weniger Zigaretten weggeworfen werden, räumt die Regierung ein. Dies, weil ein grosser Teil der Grundreinigung mit der Reinigung wegen Littering zusammenfalle. Via Augenschein stelle die Stadtreinigung aber fest, dass das Littering gerade an stark beanspruchten Orten wie dem Rheinbord oder dem Barfüsserplatz seit Beginn der neuen Kampagne leicht abgenommen habe. Das betreffe auch Zigarettenstummel. Inwieweit dies auf die Androhung von Bussen zurückzuführen ist, lasse sich allerdings nicht sagen.

Allerdings seien Geldbussen nur ein Mittel, etwa neben der Prävention oder der Reinigung, betont die Regierung. Da hat der SVP-Grossrat allerdings seien Zweifel: «An der nigelnagelneuen Tramhaltestelle Pfaffenloh ist ein Abfalleimer ohne Aschenbecher aufgestellt worden», kritisiert er. «Ausgerechnet dort, wo viele beim Warten noch eine rauchen.»