Ozeanium
Zolli arbeitet künftig mit Meeresforschern zusammen

Im Hinblick auf das geplante Ozeanium geht der Zoo Basel eine Kooperation mit dem Forschungsinstitut GEOMAR in Kiel (D) ein. Damit soll der Zoo Zugang zum aktuellsten Geschehen in der meereskundlichen Forschung erhalten.

Merken
Drucken
Teilen
Visualisierung des Basler Ozeaniums: Die Zusammenarbeit mit den deutschen Meeresforschern soll den Zolli in der Wissenschaft präsenter machen.

Visualisierung des Basler Ozeaniums: Die Zusammenarbeit mit den deutschen Meeresforschern soll den Zolli in der Wissenschaft präsenter machen.

Keystone

Eine entsprechende Absichtserklärung zur Zusammenarbeit haben der Zoo Basel und das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung im Mai in Kiel unterzeichnet, wie der Zoo Basel am Mittwoch mitteilte. Die Forschungsresultate des Zentrums sollen in die Vermittlungstätigkeit des Zoos einfliessen.

Durch die Zusammenarbeit beabsichtige der Zoo zudem, seine öffentliche Präsenz im Bereich der Wissenschaft weiter zu stärken. Das GEOMAR untersucht die chemischen, physikalischen, biologischen und geologischen Prozesse im Ozean und ihre Wechselwirkung mit dem Meeresboden und der Atmosphäre.

Das vom Zoo Basel geplante Ozeanium an der Heuwaage soll dereinst dem Publikum anhand von Themenaquarien einen Einblick in die Welt der Ozeane bieten und es für Umweltfragen sensibilisieren. Die Besucher sollen auf einem Rundgang von Basel aus entlang den Meeresströmungen die Tierwelt der Ozeane entdecken.