Basel

Zu viel Bus-Lärm in der Grenzacherstrasse - Anwohner wehren sich

Die Busse machen für die Anwohner zu viel Lärm. (Archiv)

Die Busse machen für die Anwohner zu viel Lärm. (Archiv)

40 Busse pro Stunde und die Überschreitung der Lärmgrenze: Den Anwohnern der Grenzacherstrasse reicht es. Sie wollen, dass nur noch 20 Busse pro Stunde fahren.

Unter dem Namen OK Grenzacherstrasse (OKGS) formiert sich die betroffene Anwohnerschaft, um sich gegen die Lärm- und Verkehrsbelastung zu wehren. Auf diesem Abschnitt verkehrt alle 90 Sekunden ein Bus, was pro Stunde 40 Busse bedeutet. Die Lärmmessungen an der Grenzacherstrasse haben dabei eine permanente Überschreitung der zulässigen Werte ergeben.

Diese Situation stellt für das OKGS eine unerträgliche Lärm- und Verkehrsbelastung dar. Sie werfen dem Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) vor, sich «nicht in geringster Weise um die Lebensqualität der Anwohner gekümmert zu haben». Mit der lancierten Petition verlangt das OKGS nun eine «grundsätzliche Überarbeitung des öffentlichen Verkehrs im Oberen Kleinbasel» und will die Lärmbelastung senken. Mit einer Dezentralisierung der Buslinienachse Grenzacherstrasse-Claraplatz strebt das OKGS eine bessere Verteilung der Buslinien an.

Tempo-30-Zone wird abgelehnt

Die Initianten wollen maximal 20 Busbewegungen pro Stunde akzeptieren. Dafür soll unter anderem die Linie 34 verlegt und die Planung der S-Bahnhaltestelle Solitude forciert werden. Zudem lehnt das OKGS die Tempo-30-Zone vor der Roche ab, da diese zu zusätzlichem Stau führe. Vielmehr fordern die Initianten eine einheitliche Geschwindigkeitsvorgabe für die ganze Strasse. Als falsche Massnahme erachtet das OKGS die Subventionen der Schallschutzfenster des BVD.

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