Zu wenig Parkplätze
Wie weiter mit der Veloflut in der Basler Innenstadt?

Veloabstellplätze in der Innenstadt sind Mangelware. Linke und Bürgerliche ringen um das richtige Rezept.

Jonas Hoskyn
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Zweiräder so weit das Auge reicht.

Zweiräder so weit das Auge reicht.

Bild: Kenneth Nars

Ein neuer Vorstoss aus der SP bringt das Thema Veloparkplätze in der Innenstadt wieder auf die politische Traktandenliste. In einer schriftlichen Anfrage will Grossrat Tim Cuénod wissen, wie die Situation rund um den Barfüsser- und den Marktplatz verbessert werden kann. Durch die Coronapandemie habe der Veloverkehr stark zugenommen und weiter:

«Alles deutet darauf hin, dass auch nach der Pandemie wesentlich mehr Menschen mit dem Velo unterwegs sein werden als zuvor.»

Die neue Ausgangslage habe die sowieso schon problematische Situation betreffend genügend Parkmöglichkeiten für die Zweiräder weiter verschärft. Entsprechend will Cuénod wissen, welche Möglichkeiten die Regierung sieht, um zusätzliche Abstellplätze zu schaffen.

Marktplatz soll zur Piazza werden

Auf der To-do-Liste des zuständigen Bau- und Verkehrsdepartements steht bereits ein Vorstoss von Luca Urgese (FDP) zum gleichen Thema. Er schlägt vor, die Veloständer auf dem Marktplatz permanent auf der Südseite zu belassen, wo sie für die Bauarbeiten provisorisch hinverschoben wurden. So soll das Potenzial des Marktplatzes besser ausgeschöpft werden. Die frei werdende Fläche soll den umliegenden Gastrobetrieben zur Bespielung freigegeben werden, so die Vorstellung von Urgese.