Grund für den Unterbestand sei gemäss dem Regionaljournal die Revision der Strafprozessordnung, die Anfang 2011 in Kraft getreten ist. Dadurch hätte es zwar eine Entlastung der Gerichte gegeben,
die Strafverfolgungsbhörden müssten dagegen massiv mehr Arbeit bewältigen.

Alberto Fabbri betont im Interview mit dem «Regionaljournal», dass die schweren Fälle wie Tötungsdelikte nicht vom Unterbestand betroffen seien.

Durch den massiven Unterbestand könne jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass kleinere Fälle verjähren und die Täter ungeschoren davon kommen, da eine Bearbeitung der Fälle zeitlich nicht drin liege.

Um den Unterbestand beim Personal ausgleichen zu können, brauche er 30 weitere Mitarbeiter, so Fabbri. (agt)