Limitierte BVB-Briefmarke

Zum Geburtstag der BVB gibt es eine eigene Briefmarke

Am Wettsteinplatz übergibt Kurt Strässle, Kultur- und Partnermanagement Post CH AG, dem Vize-Direktor der BVB, Ramon Oppikofer, die Briefmarke zum 125-Jahr-Jubiläum.

Am Wettsteinplatz übergibt Kurt Strässle, Kultur- und Partnermanagement Post CH AG, dem Vize-Direktor der BVB, Ramon Oppikofer, die Briefmarke zum 125-Jahr-Jubiläum.

Für ihr 125-Jahr-Jubiläum haben die BVB ihre erste Marke lanciert – in limitierter Auflage.

Genau 125 Jahre ist es her, dass in Basel die erste elektrisch betriebene Strassenbahn gefahren ist. Grund genug, dies gebührend zu feiern, finden die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB). Denn passend zu dem aussergewöhnlichen Anlass gibt es ein spezielles Geschenk: eine eigene Briefmarke. Von der Post in Zusammenarbeit mit den BVB, entworfen von Marco Trüeb.

Strassenbahn Basel 100

Strassenbahn Basel 100

Das sollte am Tag der offenen Türe zelebriert werden. Doch in diesem Jahr läuft selten etwas nach Plan. Aus der ursprünglich angesetzten Feier wurde eine Briefmarkenübergabe am Wettsteinplatz. Zwischen ein- und ausfahrenden Trams und unter neugierigen Blicken von Passanten übergibt Kurt Strässle, Kultur- und Partnermanagement der Post CH AG, die Briefmarke dem Vizedirektor der BVB, Ramon Oppikofer.

Dank der Briefmarke gibt es Basel für die ganze Schweiz

Auch der Basler Grafiker Marco Trüeb, der für das Design der Briefmarke zuständig war, lässt es sich nicht nehmen, bei der Übergabe dabei zu sein. Sichtlich stolz sieht er sich das fertige Werk an. «Es war ein anspruchsvolles Projekt», sagt er. Es habe schnell gehen müssen, weswegen er weniger als drei Wochen Zeit gehabt habe, um die Marke zu entwerfen. Die Vorgabe lautete: Das erste elektrische Tram soll drauf. Am Ende wurde es ein Bild des ersten fahrtüchtigen elektrischen Trams und eines des neuesten Modells. Dahinter das Bankverein-Gebäude, das symbolisch für die Strecke vom Bahnhof SBB bis zum Badischen Bahnhof steht. Eine Strecke, die damals wie auch heute befahren wird.

Seit gestern stehen die limitierten Briefmarken ein Jahr lang zum Verkauf – eine zweite Auflage wird es nicht geben, sagt Strässle von der Post: «Die Briefmarke ist primär für Sammler gedacht, sie soll speziell bleiben.» Ein Lob für den Designer hat er auch übrig: «Wirklich schön», sagt er, gepaart mit einem Daumenhoch. Auch von Basel schwärmt er: «Die Stadt verkauft sich immer gut.»

Dermassen gut, dass sie eine Briefmarke zum 125. Geburtstag des Trams bekommt. Ein Grund zur Freude, wie Oppikofer von den BVB sagt: «Es ist eine Ehre, auf Briefmarken in der ganzen Schweiz zu sehen zu sein.»

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