Gastro-Bibel

«Zum Wilde Maa» und «Gasthof Solbad» neu im Guide: So bewertete der Gault Millau die regionalen Restaurants

Das Restaurant Zum Wilde Maa erhält 13 Punkte und wird neu in den Guide aufgenommen.

Das Restaurant Zum Wilde Maa erhält 13 Punkte und wird neu in den Guide aufgenommen.

Der Gault Millau zeichnete sieben Köchinnen und Köche in der Schweiz mit 19 Punkten aus – mit Tanja Grandits von Restaurant Stucki und Peter Knogl vom Cheval Blanc sind zwei Vertreter aus Basel aufgeführt. Neu im Guide schafften es der «Gasthof Solbad» in Muttenz und das Restaurant «Zum Wilde Maa» in Basel.

Der Gourmetführer Gault Millau zeichnet Stefan Heilemann vom «Widder» in Zürich mit 18 Punkten und mit dem Titel «Koch des Jahres 2021» aus. Er folgt auf Tanja Grandits vom Restaurant Stucki auf dem Bruderholz, die zuletzt den begehrten Titel gewinnen konnte.

Tanja Grandits, Köchin im Restuarant Stucki, erhielt 2021 erneugt 19 Punkte.

Tanja Grandits, Köchin im Restuarant Stucki, erhielt 2021 erneugt 19 Punkte.

Tanja Grandits wurde auch in diesem Jahr wieder mit 19 Punkten ausgezeichnet, ebenfalls wie Peter Knogl vom Cheval Blanc. Er wurde in den Jahren 2011 und 2015 zum «Koch des Jahres» gekürt. Der Klub der 19-Punkte-Chefs wird nach Abgaben des Gault Millau in diesem Jahr kleiner. Nur noch sieben Köchinnen und Köche erreichten diesen Wert.

Wegen der Coronakrise wurde die Veröffentlichung des «Gault-Millau»-Gastroguides dieses Jahr verschoben, auf eine Gala wurde aber verzichtet. Nun ist er aber da und stellt für 2021 neben 12 ausgezeichneten Köchinnen und Köchen insgesamt über 900 Restaurants und Gourmet-Hotels, sowie die 150 besten Schweizer Winzer vor. 

Die besten Restaurants in der Region Basel

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Die Aufsteiger

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Neu im Guide

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Der «Gasthof Solbad» in Muttenz und das Restaurant «Zum Wilde Maa» in Basel schafften es neu in den Guide von Gault Millau. Sie beide wurden mit 13 Punkten ausgezeichnet. Das Restaurant «Zum Wilde Maa» setzt auf saisonale Produkte von Kleinproduzenten aus der Region und eine kleine Karte. Der «Gasthof Solbad» befindet sich direkt am Rhein und bietet in erster Linie regionale Produkte und solche aus der Schweiz an. 

Restaurant «Zum Wilde Maa» nach nur wenigen Monaten im Guide aufgelistet

Im Sommer erst übernahm Gourmet-Wirt Andreas Schürmann die Quartierbeiz im Kleinbasel. Das Lokal führt er zusammen mit Petra von Gunten. Nun wird das Restaurant «Zum Wilde Maa» bereits in den Guide aufgenommen, entsprechen gross ist die Freude. «Natürlich haben wir uns sehr gefreut, nach gerade mal nur fünf Monaten in den Olymp der guten Küche aufgenommen zu werden. Seite an Seite mit den Besten in einem Guide zu stehen ist mir eine grosse Ehre», sagt Andreas Schürmann gegenüber der bz.

13 Jahre lang war er Küchenchef im Restaurant Bonvivant. Mit nur einem Menu auf der Karte habe man die Kriterien vom Gault Millau aber nicht voll erfüllt. Schürmann: «Ich sehe diese 13 Punkte als eine grosse Anerkennung – auch für die vergangenen 13 Jahre. Für jedes Jahr einen Punkt, wie genussvoll dosiert.»

Andreas Schürmann und Petra von Gunten führen das «Zum Wilde Maa» gemeinsam.

Andreas Schürmann und Petra von Gunten führen das «Zum Wilde Maa» gemeinsam.

Grosse Freude auch beim Gasthof Solbad

Bereits im Sommer seien sie über die Neuigkeit vom Gault Millau informiert worden, sagt Rolf Rentsch, Geschäftsführer vom Gasthof Solbad in Muttenz im Gespräch mit der bz. «Es ist eine sehr grosse Ehre für uns, insbesondere für Stefan Minsel, für den dies schon länger ein grosser Wunsch war», so Rentsch. Seit rund zwei Jahren ist Minsel jetzt schon Küchenchef im Gasthof Solbad. In dieser Zeit habe er die Kundinnen und Kunden stehts mit viel Kreativität und originellen Ideen überzeugt.

Stefan Minsel hat bereits mehrere Jahre in Betrieben gearbeitet, die mit Gault-Millau-Punkten und Michelin-Sternen ausgezeichnet wurden. «Das merkt man seiner Küche an», schwärmt Rentsch, «seine Gerichte sind wie Gemälde auf einem Teller, die sich aus den unterschiedlichsten Komponenten zusammensetzen.» 

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