Wyhlen/Basel
Zwei schwere Unfälle erschüttern die Region

In einem Fall kommt ein 73-Jähriger Velofahrer ums Leben, in einem anderen konnte Schlimmeres wohl verhindert werden.

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Der Autofahrer nahm den letzten im Stau stehenden Lastzug zu spät wahr und fuhr mit hoher Wucht in dessen Heck.

Der Autofahrer nahm den letzten im Stau stehenden Lastzug zu spät wahr und fuhr mit hoher Wucht in dessen Heck.

bz

Ein 73-jähriger Velofahrer aus der Schweiz ist am Samstagnachmittag in Wyhlen gestürzt, als er auf das Trottoir hochfahren wollte. Trotz Reanimationsversuchen starb er eine Stunde später im Spital. Die Weiler Polizei sucht einen älteren Autofahrer mit Brille als Zeugen.

Camion-Fahrer parkiert ohne Licht auf Autobahn

Ein litauischer Camion-Fahrer stellte einen Tag später seinen Sattelzug vor dem Grenzübergang Weil/Basel unbeleuchtet auf der mittleren Spur ab. Der Fahrer öffnete der Polizei erst nach heftigem Klopfen am Führerhaus die Tür. Er wirkte völlig apathisch, roch nach Alkohol und konnte nur mit Mühe aussteigen.

Ein anschliessender Test ergab einen Wert von knapp drei Promille. Ein anderer Fahrer fuhr den Sattelschlepper von der Autobahn. Der betrunkene Fahrer kam in Ausnüchterungsgewahrsam.

Am Montagmorgen schliesslich, kurz vor 6 Uhr ist ein 40-jähriger Mann mit seinem Auto in Richtung Basel mit voller Wucht auf den letzten Camion des Lastwagenstaus vor der Autobahngrenze Weil/Basel aufgefahren. Der Autofahrer hatte Glück und blieb unverletzt. Infolge des Unfalls nahm der Rückstau an Länge zu. (bz)

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