«Basel Wave»
Zweiter Anlauf: Die Basler Surfwelle soll an die Dreirosenbrücke zügeln

Christian Müller, der Initiator der Basel Wave versucht es erneut. Jetzt soll die künstliche Surfwelle bei der Dreirosenbrücke installiert werden.

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Basel Wave: Die Surf-Welle auf dem Rhein kommt nicht
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So hätte die künstliche Welle aussehen sollen.
Fluss-Surfer sind in Basel besonders von der Birs bekannt, hier bei der Redingbrücke.
Und so sieht richtiges Surfen auf dem Meer aus.

Basel Wave: Die Surf-Welle auf dem Rhein kommt nicht

Christian Müller

Basel wird wohl doch noch zur Surf-Attraktion. Nachdem Anwohner mit ihren Einsprachen das Projekt Basel Wave vergangenes Jahr buchstäblich ins Wasser fallen liessen, versucht es Initiator Christian Müller nun mit einem neuen Anlauf. Wie das «Regionaljournal Basel» am Mittwoch vermeldete, will Müller das Projekt nun an einem neuen Standort verwirklichen. Im kommenden Juli und August soll die Welle bei der Dreirosenbrücken installiert werden.

Der Standort nahe des Rheinparks sei gut, sagt Müller: «Wir sind dort nicht unmittelbar vor Wohnhäusern und geben dem Projekt dort entsprechend eine bessere Chance.» Auch von Seiten der Anwohner scheine es am neuen Standort deutlich weniger Widerstand zu geben.

Gegenüber dem «Regionaljournal» äusserte sich der Geschäftsführer des Restaurant Roots, das im Rhypark liegt, positiv über die «Basel Wave». Er erhoffe sich, dass das Quartier dadurch belebt werde und denke nicht, dass der Betrieb des Restaurants gestört wird.

Mit dem neuen Standort geht Müller auch dem Konflikt mit den Wasserfahrern aus dem Weg. De facto waren es sie, die Müller den Standort bei der Dreirosenbrücke vorschlugen. So löst Müller elegant die Probleme, die er zuvor beim Standort Johanniterbrücke hatte. Er will das Gesuch für die Surf-Welle vorerst für ein Jahr eingeben und hofft jetzt auf das Wohlwollen der Behörden.

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