Lärmbelästigung

Zwischennutzer des Hafens verärgern die Anwohner

Blick von der Dachterrasse von «Shift Mode» auf die Wohngenossenschaft Klybeck.

Blick von der Dachterrasse von «Shift Mode» auf die Wohngenossenschaft Klybeck.

Anwohner des Hafenareals ärgern sich über zu laute Musik während den Ruhezeiten. Nun nimmt der Verein «Shiftmode» Stellung zu den Anschuldigungen.

Nach den Anschuldigungen der «Basler Zeitung» vom Mittwoch, wonach der Verein «Shiftmode» im Hafenareal ohne Bewilligung Konzerte veranstalten würde, die bei den Anwohnern «bis nach Mitternacht die Fensterscheiben zittern» liessen, rechtfertigten sich die Verantwortlichen gestern gegenüber dem «SRF Regionaljournal Basel».

«Wir wollten niemanden verärgern, sondern einfach ausprobieren, wie sich der Lärm auf dem Areal verteilt und wie viel es verträgt», sagte Katja Reichenstein. Übertrieben hätten sie nicht.

Seit es ein ermahnendes Gespräch gegeben habe, würden sie sich an die 75-Dezibel-Grenze halten. Ab wann die Musik störe, sei allerdings auch eine Ermessensfrage.

Ein leises Konzert an einem lauen Sommerabend müsse möglich sein, schliesslich sei der Verein geholt worden, um das Areal zu beleben und einen Mehrwert zu bieten.

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