Baselland

4 Millionen Franken für Baselbieter Tram- und Buslinien in Basel-Stadt

Die Abgeltungsrechnung gleicht unterschiedliche Fahrleistungen der Baselbieter und Basler Transportbetriebe auf dem jeweils anderen Kantonsgebiet aus. (Archiv)

Die Abgeltungsrechnung gleicht unterschiedliche Fahrleistungen der Baselbieter und Basler Transportbetriebe auf dem jeweils anderen Kantonsgebiet aus. (Archiv)

Die Abgeltung des Kantons Baselland für grenzüberschreitende Tram- und Buslinien zwischen den beiden Basel beträgt für 2009 insgesamt knapp 4 Millionen Franken. Die Baselbieter Regierung hat dem Landrat die Abrechnung zur Genehmigung vorgelegt.

Genau beläuft sich der Abrechnungsbetrag auf 3,98 Millionen Franken. Damit liegt er um 33 Prozent unter dem budgetierten Betrag von 5,9 Millionen Franken, aber um 194'352 Franken höher als im Vorjahr, wie es in der dem Parlament zugestellten Regierungsvorlage heisst.

1,17 Millionen Franken des Abrechnungsbetrags entfallen auf die Defizite der Baselland Transport AG (BLT) und der Autobus AG Liestal (AAGL) aus dem Betrieb ihrer Linien auf baselstädtischem Gebiet. 2,81 Millionen Franken ergeben sich aus der Abgeltungsrechnung mit dem Kanton Basel-Stadt.

Die Abgeltungsrechnung gleicht unterschiedliche Fahrleistungen der Baselbieter und Basler Transportbetriebe auf dem jeweils anderen Kantonsgebiet aus. Dabei erbrächten BLT und AAGL mehr Leistung in Basel-Stadt als die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) in Baselland, hält die Regierung fest.

Jedoch seien die städtischen Streckenabschnitte von BLT und AAGL viel ertragreicher als die Baselbieter Strecken der BVB, sodass sich ein Saldo zu Lasten von Baselland ergebe. Keine Rolle spielten die höheren Produktionskosten der BVB, da die Abrechnung aufgrund identischer Kilometer- und Stundenansätze für beide Seiten erfolge. (sda)

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