Coronakrise

Abklärungsstationen im Kanton Basel-Landschaft haben sich gut eingespielt

Der Kanton zieht zum ersten Mal ein Fazit.

Der Kanton zieht zum ersten Mal ein Fazit.

Seit zwölf Tagen sind im Kanton Basel-Landschaft zwei Abklärungsstationen für Corona-Verdachtsfälle in Betrieb. In Münchenstein und in Lausen werden täglich mehrere hundert Personen untersucht und je nach Symptomen auf den Virus getestet. Die erste Zwischenbilanz zeigt, dass die zusammengesetzten Mitarbeitenden vor Ort gut eingespielt sind und bei der Bevölkerung einen grossen Rückhalt verspüren.

Rund 4’000 Personen haben sich seit dem 18. März 2020 in einer der beiden Abklärungsstationen untersuchen lassen, wie der Kanton am Montag mitteilt. Bei gut 55 Prozent wurde aufgrund des Gesundheitszustandes ein Abstrich gemacht. Welche Patienten getestet werden und welche nicht, entscheidet jeweils ein Arzt oder eine Ärztin. Die Mediziner halten sich dabei an die vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) vorgegebenen Richtlinien. 

Am Tag als die Abklärungsstationen in Betrieb gingen, mussten die Patienten noch längere Wartezeiten in Kauf nehmen. Mittlerweile hat sich der anfängliche Andrang gelegt und die Abläufe innerhalb der Abklärungsstationen wurden weiter optimiert im Bereich Personalschulung und digitale Patientenerfassung.

Die Vorbereitungszeit für die Organisation und den Aufbau der Abklärungsstationen war sehr kurz. Fünf Tage nach dem der Kantonale Krisenstab die Arbeitsgruppe ein erstes Mal im Amt für Militär- und Bevölkerungsschutz in Liestal einberufen hatte, gingen die Abklärungsstationen in Betrieb. Ohne die Mitarbeit der Hausärztinnen und Hausärzte, Pflegefachpersonen, MPA’s, dem Kantonsspital Baselland, dem Zivilschutz und der Armee wäre dies nicht möglich gewesen. Den Mitwirkenden gebührt grosser Respekt für ihre tagtägliche Mitarbeit.

Auch die Suche nach Personal für die Abklärungsstationen über die sozialen Medien fand ein grosses Echo. Gegen 2'000 Personen haben sich gemeldet und stehen weiterhin auf Abruf bereit. 

Überwältigend sind die Reaktionen aus der Bevölkerung, sagt der Kanton. Das Personal an der Front wird unterstützt mit Aufmerksamkeiten, kulinarischen Leckereien und lobenden Worten. 

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