Aesch

Aesch hat jetzt eine schweizweit einzigartige Landi

Vor den regionalen Produkten (von links): Stefan Müller, Geschäftsführer Landi Region Basel (Landi Reba) ab 2012; Marianne Hollinger, Gemeindepräsidentin Aesch; Hansjörg Reiss, aktueller Geschäftsführer Landi Reba und Projektleiter des Neubaus; Beat Gisin, Mitglied der Geschäftsleitung Landi Reba; Markus Blanco, Ladenleiter Landi Aesch; Hanspeter Sprecher, Präsident der alten Landi in Aesch.

Vor den regionalen Produkten (von links): Stefan Müller, Geschäftsführer Landi Region Basel (Landi Reba) ab 2012; Marianne Hollinger, Gemeindepräsidentin Aesch; Hansjörg Reiss, aktueller Geschäftsführer Landi Reba und Projektleiter des Neubaus; Beat Gisin, Mitglied der Geschäftsleitung Landi Reba; Markus Blanco, Ladenleiter Landi Aesch; Hanspeter Sprecher, Präsident der alten Landi in Aesch.

An der Eröffnung zeigten sich alle Beteiligten begeistert vom Neubau. Auf 2500 Quadratmetern Verkaufsfläche bietet die Landi Aesch rund 8000 Artikel aus den unterschiedlichsten Bereichen für die Bauern der Region und für den «normalen» Kunden.

Seit gestern sind die Tore der neuen Landi in Aesch geöffnet. «Die Landi Aesch soll ein eindrückliches Zentrum der regionalen Landwirtschaft werden», sagte der Verwaltungsratspräsident der Landi Region Basel (Landi Reba), Jürg Villars.

Der Stolz ist allen Beteiligten ins Gesicht geschrieben. Und dies zu recht. Die Dimensionen sind eindrücklich. Auf 2500 Quadratmetern Verkaufsfläche bietet die Landi Aesch rund 8000 Artikel aus den unterschiedlichsten Bereichen für die Bauern der Region und für den «normalen» Kunden.

Historischer Entscheid

Neben den Verkaufsflächen bietet das mehrstöckige Gebäude am Nordring 2 Platz für die Verwaltung der Landi Reba. Das Konzept des Gebäudes beruht auf modernsten ökologischen Standards: Viele Teile bestehen aus Schweizer Holz. Eine Pelletheizung im Innern und eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach runden das Minergie-Konzept ab. «Diese Wirkung der Landi Aesch hat keine andere Landi in der Schweiz», lobt Ernst Hunkeler, Geschäftsleitungsmitglied der Landi Schweiz.

Doch bis es überhaupt so weit kam, mussten viele Hindernisse überwunden werden. Vor zehn Jahren kam die Idee auf, eine neue Landi im Gebiet Aesch Nord zu bauen. Die Bauern, die sich in einer Genossenschaft organisierten und so die alte Landi im Dorfzentrum führten, waren sich zunächst nicht im Klaren, ob sie ihre Landi zugunsten der neuen Landi aufgeben sollen.

Die neue Landi gehört zur Landi Reba. Es brauchte viel Zeit und viele Gespräche, bis sich die Bauern einigen konnten. Der Plan sah zuerst vor, wie üblicherweise eine Landi mit einem Stockwerk zu bauen. Doch für die Gemeindeverantwortlichen war dies zu wenig: «Wir waren uns bewusst, dass wir diesen wertvollen Boden in Aesch Nord besser nutzen müssen als nur mit einem Gebäude mit einem Stockwerk», erklärt die Aescher Gemeindepräsidentin Marianne Hollinger. Nachdem sich Bauern, Landi Reba und die Gemeinde einigen konnten, musste nur noch der dazu erstellte Quartierplan an der Gemeindeversammlung durchgewunken werden. Der Abend im Herbst 2009 geht in die politische Geschichte der Gemeinde ein. Rund 1000 Aescherinnen und Aescher sagten damals Ja zur neuen Landi.

«Andere Dimensionen»

Der Schritt aus der alten, heimeligen Landi ins neue Gebäude ist auch für Ladenleiter Markus Blanco eine Herausforderung. «Die Menge an Waren und der Kundenstrom werden andere Dimensionen erreichen. Es ist ein grosser Schritt für die regionale Landwirtschaft.» Gar als Meilenstein in der Geschichte der Landi bezeichnet Landi-Reba-Geschäftsleiter Hansjörg Reiss das Projekt. «Wir konnten an einem zentralen Standort im Baselbiet und in der Agglomeration Basel diese Landi verwirklichen.»

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