Strassenbau

Allschwil pocht auf früheren Baubeginn des Zubringers Bachgraben

Das Gewerbe- und Dienstleistungsareal - hier mit dem Hauptsitz des Pharmaunternehmens Actelion - prosperiert und benötigt eine neue Verkehrserschliessung.

Das Gewerbe- und Dienstleistungsareal - hier mit dem Hauptsitz des Pharmaunternehmens Actelion - prosperiert und benötigt eine neue Verkehrserschliessung.

Der Gemeinderat von Allschwil pocht auf den ursprünglich anvisierten Baubeginn der Zubringerstrasse zum Entwicklungsgebiets Bachgraben im Jahr 2024. Der Baselbieter Baudirektor hatte am Rande der Medienkonferenz zum Kantonsbudget mitgeteilt, dass der Bau um drei Jahre auf 2027 verschoben werden müsse.

Als Grund hatte Reber vergangene Woche die Komplexität der Absprachen mit Frankreich und dem Kanton Basel-Stadt genannt, durch deren Hoheitsgebiete die neue Strasse dereinst ober- und unterirdisch führen soll. Der Zubringer Bachgraben soll das prosperierende Gewerbe- und Dienstleistungsareal mit der Stadtautobahn Nordtangente in der Stadt Basel verbinden.

Dem kantonal bedeutenden Strassenprojekt sei oberste Priorität beizumessen, teilte der Allschwiler Gemeinderat am Dienstag mit. Er beruft sich dabei auf die am Wochenende deutlich angenommene kantonale Volksinitiative für den Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes. Deshalb gelte es, den geplanten Baubeginn einzuhalten.

Der Gemeinderat möchte nun die involvierten Behörden und Stellen zu einem runden Tisch einladen, um den Baubeginn 2024 garantieren zu können. Namentlich nennt er die Regierungsräte beider Basel, die zuständige französische Gebietskörperschaft sowie die IG Umfahrungsstrasse Allschwil.

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