Wegen der hohen Wassertemperaturen und des tiefen Wasserstandes kämpfen viele Fische ums Überleben. Beide Basel haben deshalb am vergangenen Freitag dazu aufgerufen, bis auf weiteres auf das Baden und Fischen in bestimmten Abschnitten von Wiese und Birs zu verzichten.

Der Appell an die Bevölkerung habe jedoch nur wenig Wirkung gezeigt. Zum Schutz gefährdeter Arten erlässt das Amt für Umwelt und Energie des Kantons Basel-Stadt deshalb ein sofortiges Bade- und Betretverbot an den sensiblen Stellen der Wiese, wie es in einer Mitteilung heisst.

Bis auf Widerruf gilt deshalb am Wiese-Abschnitt von der Freiburgerstrasse bis zum Wehr Schliesse ein absolutes Bade- und Betretverbot – auch für Hunde. Wer sich nicht daran hält, wird laut Mitteilung mit Bussen in der Höhe von 100 Franken geahndet.

Ausdrücklich erlaubt sei jedoch das Baden im Rhein sowie ausserhalb des erwähnten Bereichs der Wiese.

Falls sich die Temperaturen in der Birs bis am Donnerstag weiter erhöhen sollten, wird eine Ausweitung des Bade- und Betretverbots in Betracht gezogen.

Hitzetod bei Rhein-Fischen: Das sagt die Fischereiverwaltung

Rheinfische sterben bei Schaffhausen den Hitzetod

Im Rhein bei Schaffhausen schwimmen derzeit viele Fische mit dem Bauch nach oben – die 27,6 Grad Wassertemperatur sind ihnen zu viel. Andreas Vögeli, Jagd- und Fischereiverwalter des Kantons Schaffhausen, erklärt im Interview mit Keystone-SDA, was gegen das Fischsterben unternommen wird, was dessen Langzeitfolgen oder Schäden sein könnten und ob die Petition zum Gewässerschutz für 2030 zu spät kommt.