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Arlesheim-Trainer Zeller: «Es ist noch gar nichts vorbei»

Arlesheims Claude Schmidlin (l.) konnte gegen Axhi Ademaj die Niederlage auch nicht abwenden.

Arlesheims Claude Schmidlin (l.) konnte gegen Axhi Ademaj die Niederlage auch nicht abwenden.

Arlesheim befindet sich nach der 1:2-Niederlage gegen Black Stars im Abstiegskampf. Dabei begann die Partie für Arlesheim gut. Nach zwei Minuten schoss Benedikt Wyss bereits das 1:0 für die Gastgeber. Doch der Vorsprung konnte nicht gehalten werden.

«Schade, dass wir fürs Spiel der Runde nicht mehr bieten konnten», entschuldigte sich Arlesheim-Trainer Markus Zeller nach der Partie gegen die Black Stars II. Trotz der langsam beunruhigenden Tabellensituation nahm Zeller die Niederlage relativ gelassen hin. «Ich hätte lieber heute drei Punkte geholt, aber jetzt müssen wir uns halt im Cup revanchieren», meinte Zeller mit Verweis auf den Basler Cup Halbfinal vom Mittwoch gegen den gleichen Gegner.

Dabei begann die Partie für Arlesheim gut. Nach zwei Minuten lancierte Schmidlin mit einem schönen Ball in die Tiefe Benedikt Wyss, welcher das 1:0 für das Heimteam erzielte. Danach flachte das von Windböen und Regen geprägte Spiel weitgehend ab. Zum Schluss der Halbzeit hielt Black-Keeper Rombaldoni sein Team noch das eine oder andere Mal in der Partie.

Nach der Pause kamen die Black Stars besser aus der Kabine. Dies unter anderem wegen der Einwechslung des engagierten Spielertrainers Ousmane Ndong, welcher auf dem Feld überall anzutreffen war. «Ich wollte mit mir und Jouni Said Erfahrung ins Spiel bringen, denn diese braucht es in solchen hart umkämpften Partien.» Die Schwarz-Weissen erhöhten das Pressing und liessen den Ball schöner laufen. Der FCA besass kaum mehr Spielanteile.

Folglich erzielte der 18-jährige Valon Musljia nach einer guten Stunde den Ausgleich. Ausgehend war ein langer Ball von D’Amelio, bei welchem die Arlesheimer Abwehr nicht gut aussah. Nach einem zu Unrecht aberkannten Tor für die Black Stars, fiel in der 75. Minute das entscheidende 2:1. Torhüter Roth faustete den Ball nach einer Flanke von Ndong an die Strafraumgrenze, wo wiederum Muslija bereit Stand und mit einem satten Schuss traf.

«Der Trainer forderte von uns in der Halbzeit eine härtere Gangart und wir setzten dies um», meinte der Doppeltorschütze. Musljia ist erst im Sommer von Telegraph gekommen und hat für die nächste Spielzeit Ambitionen für die erste Mannschaft.

Noch vier Punkte über dem Strich

Arlesheim ist aufgrund des doch eher überraschenden Sieges von Münchenstein bei Rheinfelden nur noch vier Punkte über dem Strich. Trainer Markus Zeller relativiert jedoch einen plötzlichen Angstzustand: «Uns war bisher immer bewusst, dass es noch nicht vorbei ist, deshalb wollten wir uns heute unbedingt Luft verschaffen.» Zeller sieht das Problem vor allem in der zweiten Hälfte, als man den Gegner habe spielen lassen.

«Die Gegentore waren leider eine Frage der Zeit.» Die Mannschaft mit mehrheitlich eigenen Junioren hat ein relativ schweres Restprogramm, hat aber im Basler Cup mit Siegen gegen Congeli oder auswärts bei Rheinfelden schon bewiesen, dass sie in wichtigen Spielen bestehen kann.

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