Landwirtschaft

Baselbieter Kirschen sind fast Pestizidfrei

Die untersuchten Baselbieter Kirschen waren überwiegend mit keinen oder wenigen Pestizidrückständen belastet.

Die untersuchten Baselbieter Kirschen waren überwiegend mit keinen oder wenigen Pestizidrückständen belastet.

Zur Schädlingsbekämpfung griffen die meisten Baselbieter Obstbauern trotz enormen Ernteausfällen zu erlaubten Mitteln.

Bei den landesweit beliebten Tafelkirschen aus dem Baselbiet gab es in diesem Jahr enorme Ernteausfälle. Schuld daran ist die Kirschessigfliege, welche die reifen Früchte befällt. Sie kommt seit ein paar Jahren auch in der Region vor, wo sich die Bestände durch den milden Winter gut halten konnten.

Die heimische Kirschenfliege wurde in der Vergangenheit mit dem Pflanzenschutzmittel Dimethoat bekämpft, welches für dieses Jahr jedoch keine Zulassung erhalten hat. Dies teilte die Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion des Kantons mit.

Die Baselbieter Kirschen wurden darauf kontrolliert, ob die zugelassene Pestizidmenge nicht überschritten wurde. Ausserdem wurden sie auf unerlaubte Pflanzenschutzmittel untersucht.  

Dimethoat wurde dabei nur in drei aus 41 Proben gefunden. Gar keine Pestizidrückstände wurden bei den biologisch angebauten Kirschen festgestellt. Bei den übrigen Proben waren die Rückstände der freigegebenen Schutzmittel im erlaubten Rahmen. (poe)

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