Waldbrandgefahr

Baselbieter Krisenstab erlässt bedingtes Feuerverbot

Die Waldbrandgefahr ist gross im Baselland. Es besteht die zweithöchste Gefahrenstufe 4.

Die Waldbrandgefahr ist gross im Baselland. Es besteht die zweithöchste Gefahrenstufe 4.

Wegen der anhaltenden Trockenheit hat der Baselbieter Krisenstab ein bedingtes Feuerverbot erlassen. Dieses gilt im Wald, in Waldesnähe und im Freien.

Die Waldbrandgefahr sei im Moment im Kanton Baselland gross, teilte der Kantonale Krisenstab am Dienstag mit. Feuer werde deshalb nur auf fest eingerichteten Feuerstellen toleriert. Es bestehe die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe 4.

Eine grosse Waldbrandgefahr besteht laut dem Krisenstab im ganzen Kantonsgebiet. Tendenziell grösser sei sie jedoch auf Feldern und Wiesen sowie in Wäldern, die besonders stark der Sonne ausgesetzt sind. Auch bei zunehmenden Wind sowie in Gebieten mit viel dürrer Vegetation herrsche eine besonders grosse Waldbrandgefahr. Schon mehrmals haben die Feuerwehren im Baselbiet in den letzten Wochen wegen solchen Bränden ausrücken müssen.

Die Böden im Kanton Baselland sind nach Angaben des Krisenstabs wegen des ausserordentlich niederschlagsarmen Winters und Frühjahrs sehr trocken. Und eine Entspannung sei derzeit nicht abzusehen. Der Krisenstab ruft deshalb zu Vorsicht auf.

Wer Feuer in einer fest eingerichteten Feuerstelle entfacht, muss dieses jederzeit unter Kontrolle halten. Funkenwurf sei sofort zu löschen. Überdies sei das Feuer vor dem Verlassen der Feuerstelle zu löschen. Weiter ruft der Krisenstab dazu auf, bei starkem oder böigen Wind auf Feuer zu verzichten und keine Raucherwaren wegzuwerfen.

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