Primarschule

Baselbieter Landrat lehnt Fremdsprachen-Initiative ab

(Symbolbild)

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Der Baselbieter Landrat lehnt eine Volksinitiative ab, die sich gegen eine zweite Fremdsprache an der Primarschule richtet. Das Volksbegehren war 2016 vom Komitee «Starke Schule Baselland» eingereicht worden.

Die Initiative «Stopp der Überforderung von Schüler/-innen: Eine Fremdsprache auf der Primarstufe genügt» verlangt, dass auf Primarstufe künftig nur noch Französisch als Fremdsprache unterrichtet und die zweite Fremdsprache erst in der Sekundarstufe I eingeführt wird. Für die Initiative sprachen sich eine Mehrheit der SVP sowie ein Landrat der G-U und eine parteilose Landrätin aus.

Gegen die Initiative hatte sich zuvor die Regierung ausgesprochen: Es gebe keine empirischen Belege für eine Überforderung der Schülerinnen und Schüler mit zwei Fremdsprachen in der Primarschule. Es brauche daher zunächst eine Wirksamkeitsstudie. An den Baselbieter Primarschulen wird seit 2014 Französisch und Englisch unterrichtet.

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