E-Mobilität

Baselbieter Regierung beantragt 1,6 Millionen für Elektrobusse

Die BLT-Buslinien im Oberbaselbiet florieren.

Die BLT-Buslinien im Oberbaselbiet florieren.

Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat 1,6 Millionen Franken für die Beschaffung der Ladeinfrastruktur von Elektrobussen der Baselland Transport AG (BLT) und der Autobus AG Liestal (AAGL). Die beiden Transportunternehmen möchten Ende 2020 mit Elektrobussen starten.

1,3 Millionen Franken sind gemäss Mitteilung der Baselbieter Regierung vom Mittwoch für die Ladeinfrastruktur der BLT und 300'000 Franken für diejenige der AAGL vorgesehen.

BLT und AAGL möchten per Fahrplanwechsel 2020 mit dem Einsatz von Elektrobussen starten. Konkret plant die BLT auf der Buslinie 37 zwischen Bottmingen und dem Aeschenplatz in Basel die vollständige Umstellung auf Elektrobusbetrieb. Die AAGL will zwei Elektrobusse während den Hauptverkehrszeiten auf der Linie 78 zwischen Frenkendorf und Lausen einsetzen.

Für die fünf BLT-Elektrobusse sollen im Busdepot Hüslimatt in Oberwil und bei der Bushaltestelle Bottmingen Lademöglichkeiten geschaffen werden. Die Busse der AAGL sollen in der Garage Liestal aufgeladen werden.

Die Beschaffung und der Betrieb der Elektrobusse werden nicht mit einmaligen Finanzierungsbeiträgen unterstützt, sondern über die jährlichen Abgeltungen der ungedeckten Kosten finanziert, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

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