Diese Woche wurde verschiedentlich über eine Prüfung des U-Abos berichtet (Bericht 14.11.2001). Nun kontert die Regierung in einer Mitteilung, dass die Aussagen, wonach das U-Abo «vor dem Aus» stehe, weil es der Kanton Baselland nicht mehr subventionieren wolle, falsch seien.

An der Vollversammlung des Tarifverbundes Nodrwetschweiz (TNW) am 4. November bereits habe sich Sabine Pegoraro, ihres Zeichens Vorsteherin der Bau- und Umweltschutzdirektion, «für die Beibehaltung des Erfolgsmodells U-Abo» ausgesprochen. Sie sei der Meinung, dass eine Änderung des Finanzierungssystems nicht zu Lasten der U-Abo-Besitzer gehen dürfe, heisst es weiter in der Mitteilung. Des weiteren stehe eine Erhöhung des U-Abo-Preises um 25 Franken «nicht zur Diskussion» - am besten sei es, «die heutige einfache Lösung weiterzuführen».

Mögliche Zonierung prüfen

Die Vollversammlung des TNW hat sich am 4. November 2011 mit der Studie «Entscheidgrundlagen U-Abo» befasst. Darin wird vorgeschlagen, bis Mitte 2012 eine mögliche Zonierung zu prüfen und gleichzeitig auch die Subventionen unter die Lupe zu nehmen. Die Vollversammlung hat diese beiden Anträge einstimmig gutgeheissen.

Unabhängig von der Diskussion über Zonierung und Subventionierung muss der TNW über eine moderate Tarifanpassung infolge Angebotserweiterung entscheiden.