Gesundheit

Baselbieter Spitäler zählen weniger Aufenthalte

Weniger Kundschaft: Das Kantonsspital Baselland, hier der Standort Liestal.

Rückgang bei den Baselbieter Spitälern: Gegenüber dem Vorjahr haben die Spitalaufenthalte um zwei Prozent abgenommen, die Pflegetage waren um drei Prozent rückläufig.

Die neun Spitäler im Kanton Baselland verzeichneten im vergangenen Jahr im stationären Bereich 35'311 Aufenthalte und 323'471 Pflegetage. Sowohl die Zahl der Spitalaufenthalte als auch die Zahl der geleisteten Pflegetage sind damit weiter rückläufig, wie das kantonale statistische Amt mitteilt. Gegenüber dem Vorjahr haben die Spitalaufenthalte um zwei Prozent abgenommen, die Pflegetage waren um drei Prozent rückläufig. Ein Spitalaufenthalt dauerte im Schnitt neun Tage. Bereits seit 2015 zählen die Spitäler im Baselbiet sinkende Aufenthalte, bei den Pflegetagen ist das seit 2013 der Fall.

Zu den erfassten Einrichtungen zählen das Kantonsspital Baselland, die Psychiatrie Baselland, die Klinik Esta (ehemals Cikade), die Hirslanden Klinik Birshof, die Praxisklinik Rennbahn, die Ergolz-Klinik, die Klinik Arlesheim (ehemals Ita Wegmann-Klinik), das Hospiz im Park, die Vista Klinik sowie das von beiden Basel getragene Universitäts-Kinderspital. Die längste durchschnittliche Aufenthaltsdauer aller Institutionen weist mit 47,3 Tagen die Esta-Klinik in Reinach auf, die auf stationäre Suchtmittel-Entzüge spezialisiert ist. Am kürzesten bleiben die Patientinnen und Patienten der Vista Klinik in Binningen, dort werden Eingriffe am Auge vorgenommen.

Zwei Drittel sind Einheimische

Personen unter 65 Jahren generieren zwar mehr Spitalaufenthalte, benötigen insgesamt aber weniger Pflegetage als über 65 jährige Patientinnen und Patienten: 53 Prozent der Spitalaufenthalte entfielen im Jahr 2018 auf die unter 65-jährigen Patientinnen und Patienten, 47 Prozent auf die 65-Jährigen und Älteren.

Die Patientinnen und Patienten der Baselbieter Spitäler stammen mit einem Anteil von 71 Prozent aus dem Kanton Baselland. Weitere 22 Prozent der Spitalaufenthalte betrafen Hospitalisierte aus Solothurn, Basel-Stadt, Aargau und Jura. In 4 Prozent der Fälle wurden Patientinnen und Patienten aus der übrigen Schweiz, in 3 Prozent Personen aus dem Ausland behandelt.

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