Pensionskassen

Basler Staats-Pensionskasse 2010 mit markant höherem Deckungsgrad

Pensionskassen ging es per Ende Jahr wieder besser (Symbolbild)

Pensionskassen ging es per Ende Jahr wieder besser (Symbolbild)

Die Pensionskasse Basel-Stadt (PKBS) hat 2010 ihren Deckungsgrad markant gesteigert; er liegt inzwischen bei fast 100 Prozent. Grund ist vor allem die vom Parlament beschlossene Sanierung, erfreulich war indes auch die Anlagenperformance.

Das Sanierungsprogramm für die PKBS wurde auf den 31. Dezember 2010 wirksam, womit diese 795 Mio. Fr. erhielt. Primär wegen der Sanierungsmassnahmen erzielte sie 2010 einen Ertragsüberschuss von 770 Mio. Fr., was wiederum zu einer Erhöhung des Deckungsrades um 8,4 Prozentpunkte führte, wie die Kasse am Montag mitteilte.

Der Deckungsrad erreichte damit 99,5 Prozent gegenüber 91,1 Prozent im Vorjahr, und die Deckungslücke sank von 896 Mio. auf netto 66 Mio. Franken. Im Bereich Staat besteht mit 100,6 Prozent erstmals eine leichte Überdeckung, die angeschlossenen Institutionen haben einen mittleren Deckungsgrad von 95,6 (Vorjahr: 92,2) Prozent.

Wie die PKBS zudem festhielt, erzielte sie im schwierigen Anlagejahr 2010 auf dem Gesamtvermögen eine «sehr erfreuliche Performance» von 4,1 Prozent. Dies sei «klar über dem Branchendurchschnitt» gelegen. Das Vermögen der PKBS betrug am Jahresende 9,96 Mrd. Franken.

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