Sportanlage Sandgruben

Baufällige Umkleidekabinen in Pratteln werden ersetzt

Visualisierung der neuen Sandgruben

Visualisierung der neuen Sandgruben

Pratteln präsentiert die Pläne für eine Erneuerung der Sportanlagen Sandgruben: Die alte Infrastruktur sei veraltet und baufällig. Jetzt sollen die Garderoben der Sportanlage und des Schwimmbads erneuert werden. Dazu kommt eine neue Buvette.

Das neue Garderobengebäude wird ein länglicher Bau mit Holzfassade. Auf der Vorderseite Richtung Leichtathletikbahn sind zwei Tribünenstufen und eine Sitzbank geplant. «Der Raum für den Bau war sehr begrenzt, und auch die Ausrichtung war durch die Sportanlagen klar vorgegeben», sagt Architekt Urs Gramelsbacher aus Basel. So habe sich diese Lösung angeboten. Das Gebäude wird einstöckig und somit komplett rollstuhlgängig. Dies ist wichtig, da auf den Sportanlagen immer wieder renommierte Rollstuhlrennen stattfinden.

Bestehende Gebäude in Planung einbezogen

Für den Neubau lancierte Pratteln einen Wettbewerb zwischen fünf regionalen Architekturbüros. Das Projekt «MIT» habe vor allem überzeugt, indem schon bestehende Beton-Gebäude in die Planung einbezogen und so weniger neu gebaut werden muss. «Ein Neubau muss immer auch einen Mehrwert haben, um diesen rechtfertigen zu können», sagt Jurypräsident Hanspeter Müller.

Auch für das Projekt sprach, dass es «zu den Günstigeren gehörte», wie es Dieter Härdi, Abteilungsleiter des Prattler Baudepartements ausdrückt. Das Vorhaben wird ungefähr 6.6 Millionen Franken kosten und soll im Winter 2014 /2015 umgesetzt werden. Zuvor muss es jedoch vom Einwohnerrat und dem Prattler Stimmvolk genehmigt werden. Härdi sieht grosse Erfolgschancen: «Die jetzigen Gebäude sind wirklich baufällig, es besteht Handlungsbedarf.»

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