Sanierung

Binningen will Wasserspiele – die gibts aber erst zu Weihnachten

Das Schulhaus Neusatz bekommt einen komplett neu gestalteten Pausenplatz. Mit Klettergerüst, Sandspielplatz und Wasserspiel hat es für alle etwas dabei.

Das Schulhaus Neusatz bekommt einen komplett neu gestalteten Pausenplatz. Mit Klettergerüst, Sandspielplatz und Wasserspiel hat es für alle etwas dabei.

Beim Schulhaus Neusatz kommt es zur vorerst letzten Sanierungs-Ettappe. Ab Oktober soll der Pausenplatz umgestaltet werden. Unter anderem gibt es ein grosses Klettergerüst, Hochbeetgärten sowie Wasserspiele. Gespielt wird aber erst an Weihnachten.

Es ist vorläufig die letzte Etappe bei der Sanierung des Schulhauses Neusatz an der Binninger Rottmannsbodenstrasse: Der Pausenplatz wird im Herbst komplett neu gestaltet. Dazu hörten sich die Landschaftsarchitekten die Wünsche der Kinder (und der Lehrer) an, jetzt wird gross angerichtet: Es gibt ein grosses Klettergerüst, eine Kletterwand mit Höhle, Wasserspiele, eine Ball- und Schrägwand sowie viele Sitz- und Hüpfgelegenheiten. Für den Kindergarten wird es auch einen Sandspielplatz sowie Hochbeetgärten geben.

Hätte man sämtliche Wünsche im Bereich der gesamten Schulanlage erfüllt, würde der Betrag von 400000 Franken auf dem Preisschild stehen. Aus Spargründen beschränkt sich Binningen bei der Neugestaltung auf den Pausenplatz selbst, somit bleibt der Preis bei 250000 Franken.
Dabei wird auch der Hartbelag erneuert, Gärtnerarbeiten fallen an und die Kanalisationsleitungen werden erneuert. Für die Spielgeräte allein fällt ein Betrag von 95 000 Franken an.

Unklarer Wasserverbrauch und nasse Kinder?

Am Montag waren die meisten Parteien zufrieden mit dem Projekt, einzig die SVP wollte das Projekt wegen der hohen Kosten zurückweisen oder zumindest von der Bau- und Planungskommission nochmals überprüfen lassen. «Wasser ist kein Spielzeug», kritisierte Einwohnerrätin Barbara Fankhauser (SVP), auch halte sich wohl die Begeisterung in Grenzen, wenn die Kinder danach nass in den Unterricht kämen. Sie wollte auch wissen, wie hoch der Wasserverbrauch sein werde. Gemeinderat Philippe Meerwein beschwichtigte, das Wasser laufe nur dann, wenn ein Kind auf den Knopf drücke. Den genauen Verbrauch könne man aber noch nicht beziffern.

Die grosse Mehrheit des Einwohnerrates genehmigte das Geld schliesslich, der Entscheid fiel mit 30 gegen sieben Stimmen. Wird kein Referendum ergriffen, soll ab August die Ausführungsplanung folgen. Für die Bauarbeiten reicht die Sommerpause aber nicht mehr, gebaut werden soll ab Oktober, und die neuen Spielgeräte sollten dann zumindest pünktlich zu Weihnachten bereitstehen.

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