Konzert-Club

Biomill im Hoch: Dieses Team führt das Kult-Lokal aus Laufen in die Zukunft

Jan Elsässer (links) und Serge Borer bringen das Laufner Biomill auf Vordermann.

Jan Elsässer (links) und Serge Borer bringen das Laufner Biomill auf Vordermann.

Bald kommen Hip-Hop- und Elektro-Fans auf ihre Kosten: Jan Elsässer und Serge Borer haben mit dem Konzert-Club einiges vor.

Hinter Jan Elsässer und Serge Borer an den Wänden der Biomill hängen viele Plakate. Sie erinnern an zahlreiche unvergessliche Abende im Laufner Club. In den vergangenen 15 Jahren sind hier Bands aus der ganzen Welt aufgetreten.

Für die neuen Leiter des Lokals an der Birs ist klar: Zu den Postern sollen in Zukunft noch etliche hinzukommen. Nach dem Rückzug von Gründer Manfred Lindenberger und seinem Team übernahmen die beiden den Club. Heute starten sie mit einer Eröffnungsparty in ihre erste Saison. Auch wenn die beiden auf Kontinuität setzen, streben sie einige Veränderungen an.

Völlige Neulinge bei der Organisation von Anlässen sind Jan Elsässer und Serge Borer nicht. Elsässer ist der Einzige aus dem alten Team, Borer kümmerte sich während zweier Jahre um das Booking im beliebten Basler Sommercasino. Den beiden Laufentalern zur Seite steht ein elfköpfiges Team, mit dem sie den Club betreiben. Alle – auch die Leitwölfe Elsässer und Borer – arbeiten ehrenamtlich.

Der Fokus soll weiterhin auf Konzerten liegen

«Das Gründer-Team hat in den letzten Jahren hervorragende Arbeit geleistet», sagt Jan Elsässer. Vom guten Ruf des Clubs und dem grossen Netzwerk könne man profitieren. Vieles möchten die neuen Betreiber deshalb auch beibehalten: «Wir haben uns bewusst dafür entschieden, den Namen des Lokals nicht zu ändern. Er ist in der Schweizer Clubszene etabliert.» Bauliche Massnahmen seien, abgesehen von einer sanften Erneuerung der Bar, nicht nötig.

Auch künftig soll der Fokus des Biomill-Programms auf Konzerten liegen. Waren bis anhin meist Rockbands nach Laufen gekommen, haben die neuen Betreiber vor, ein breiteres Musikspektrum zu bieten. «Neben Rock sollen vermehrt auch Hip- Hop und Elektro zu hören sein», sagt Serge Borer, der selber aus der Rapszene stammt. «Uns schweben zehn Veranstaltungen pro Saison vor: drei Rockkonzerte, drei Hip-Hop-Shows, drei Partys und ein Elektro-Abend.» Selbstverständlich sei nichts in Stein gemeisselt, aber derzeit plane man so. Mit zwei Handvoll Anlässen wird wieder mehr los sein in der Biomill. In den letzten Saisons fanden jeweils nur noch rund sechs Anlässe in der einstigen Futterfabrik statt.

Jan Elsässer (links) und Serge Borer in der Laufner Biomill.

Jan Elsässer (links) und Serge Borer in der Laufner Biomill.

Der Fokus soll weiterhin auf Konzerten liegen

«Das Gründer-Team hat in den letzten Jahren hervorragende Arbeit geleistet», sagt Jan Elsässer. Vom guten Ruf des Clubs und dem grossen Netzwerk könne man profitieren. Vieles möchten die neuen Betreiber deshalb auch beibehalten: «Wir haben uns bewusst dafür entschieden, den Namen des Lokals nicht zu ändern. Er ist in der Schweizer Clubszene etabliert.» Bauliche Massnahmen seien, abgesehen von einer sanften Erneuerung der Bar, nicht nötig.

Auch künftig soll der Fokus des Biomill-Programms auf Konzerten liegen. Waren bis anhin meist Rockbands nach Laufen gekommen, haben die neuen Betreiber vor, ein breiteres Musikspektrum zu bieten. «Neben Rock sollen vermehrt auch Hip- Hop und Elektro zu hören sein», sagt Serge Borer, der selber aus der Rapszene stammt. «Uns schweben zehn Veranstaltungen pro Saison vor: drei Rockkonzerte, drei Hip-Hop-Shows, drei Partys und ein Elektro-Abend.» Selbstverständlich sei nichts in Stein gemeisselt, aber derzeit plane man so. Mit zwei Handvoll Anlässen wird wieder mehr los sein in der Biomill. In den letzten Saisons fanden jeweils nur noch rund sechs Anlässe in der einstigen Futterfabrik statt.

Es gibt neu ein Shuttle-Taxi zum Laufner Bahnhof

Ende Oktober steht der Zürcher Rapper Luuk auf der Bühne. Einige Wochen später spielt die St. Galler Frauen-Rockband Velvet Two Stripes im Laufental. Das Vorprogramm bestreiten die beiden Basler Gruppen Sons of Morpheus und Jack Dancing. Mit den Verpflichtungen dieser beiden Bands erreichen Elsässer und Borer eines der wichtigsten Ziele des Clubs: «Wir möchten lokalen Bands die Möglichkeit geben, aufzutreten», sagt Jan Elsässer. Die Besucherinnen und Besucher dieser Konzerte müssen nicht mehr zu Fuss den Weg in die Biomill antreten. Neu verkehrt zwischen dem Laufner Bahnhof und dem Club ein Shuttle-Taxi.

Durch das Angebot erhoffen sich die beiden zusätzliche Gäste. Trotzdem machen sie sich keine Illusionen: «Uns ist klar, dass wir mit der Kapazität von 250 Besuchern beschränkt sind», sagt Serge Borer. «Viele grössere Bands, die wir uns wünschten, können wir nicht verpflichten, da es die Infrastruktur schlicht nicht zulässt.» Man habe deshalb vor, weiterhin aufstrebende Gruppen zu verpflichten.

Einige solcher Bands werden in den nächsten Monaten in Laufen zu erleben sein. Im Publikum steht dann auch Biomill-Gründer Manfred Lindenberger – für einmal ohne jegliche Verpflichtungen. «Ich freue mich, dass die beiden neuen Chefs so viele Freiwillige gefunden haben, die mitarbeiten», sagt er. Er zeigt sich überzeugt: «Das neue Team wird erfolgreich sein.»

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1