Der bisher im wahrsten Sinne goldene Oktober begeistert mit viel Sonnenschein und warmen Temperaturen. Doch für die Natur ist die anhaltende Trockenheit eine Herausforderung.

Die wenigen Niederschläge und die etwas kühleren Temperaturen hätten dafür gesorgt, dass sich die Waldbrandgefahr im Kanton Basel-Landschaft etwas entschärft habe, teilte die kantonale Krisenorganisation mit. 

Die Entzündbarkeit wurde durch den Regen vorübergehend gehemmt, die Streuschicht trockne aber bereits wieder aus. In allen Teilen des Kantons Basel-Landschaft bestehe weiterhin eine erhebliche Wald- und Flurbrandgefahr.

Immernoch keine Entspannung für das Grundwasser

Die lokale Waldbrandgefahr könne von der generellen Waldbrandgefahr abweichen, insbesondere auf Feldern und Wiesen sowie in stark sonnenexponierten Wäldern sei sie tendenziell grösser. Bei zunehmendem Wind oder in Lagen mit einem grossen Anteil dürrer Vegetation nähme die Waldbrandgefahr zu.

Aufgrund des ausserordentlich niederschlagsarmen Sommers seien die Böden – insbesondere die Waldböden – wenn überhaupt nur oberflächlich befeuchtet. Für tiefwurzelnde Bäume und das Grundwasser sei noch keine Entspannung eingetroffen.

Deshalb gilt weiterhin ein bedingtes Feuerverbot im Wald, in Waldesnähe und im Freien. Feuer nur sind nur auf festeingerichteten Feuerstellen erlaubt, jeweils mit der angebrachten Vorsicht. 

Das Wasserentnahmeverbot für den Privatgebrauch aus Fliessgewässern mit Eimern, Giesskannen etc. bleibt bestehen.

Das bedingte Feuerverbot im Kanton gilt seit fünf Wochen. Davor galt rund einen Monat lang ein absolutes Feuerverbot im ganzen Kantonsgebiet.