Gastronomie

Das bz-Gemeinderating zeigt: In diesen Gemeinden gibt es die meisten Beizen

Im zweiten Teil unserer Serie «Das grosse bz-Gemeinderating» gehen wir der Frage nach, wo in unserem Einzugsgebiet die grösste Restaurantdichte herrscht.

Oft beklagt man sich auf dem Land, dass das Dorfleben ausstirbt. Das bz-Ranking zur Beizendichte in den verschiedenen Gemeinden widerlegt diese These. Allein im Kanton Baselland waren Ende 2017 1239 Gastwirtschaftsbetriebe registriert. Zwanzig Jahre zuvor waren es gerade 1095 gewesen; dazu gehören Gasthöfe, Gastwirtschaften, öffentliche Kantinen und für die Öffentlichkeit zugängliche Vereinslokale.

Dass die Gastwirtschaft floriert, dafür gibt es mehrere Gründe. Ein Grund ist der Zeitgeist: Die Leute geben heute gerne auch mal etwas aus für gutes Essen. «Beizen mit Innovation, Motivation und gutem Angebot von marktfrischen Produkten haben immer eine Überlebenschance», sagt Bruno Gruber, Geschäftsführer von Gastro Baselland. Dies wird durch die stets steigende Zahl der Gault Millau-Restaurants in der Region untermauert. Dazu kommt, dass die Beizer und Köche einen unternehmerischen Geist an den Tag legen wie kaum eine andere Berufsgattung: 18-Stunden-Tage sind keine Seltenheit.

Viele gehen konkurs

Massgebend für die Rangliste ist, wie viele Restaurants pro Kopf eine Gemeinde hat. Bei den Flop-Gemeinden schwang die Gemeinde mit den meisten Einwohnern obenaus, die keine Beiz hat. Die Erhebung stützt sich auf die neusten verfügbaren Zahlen. Im Kanton Baselland und in Solothurn etwa ist es möglich, dass es zu kleineren Unschärfen kommt, da die Zahl der Bewilligungsinhaber aktuell erfasst ist, aber diese womöglich in den vergangenen zwei Jahren ihren Betrieb eingestellt haben. Das passiert nicht allzu selten, wie ein Blick in die Stadt zeigt. Von den etwas über 600 Beizern mussten im vergangenen Jahr 28 Konkurs anmelden.

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