Jubiläen

Das Münster und der Dichter: Beide Basel werden auf Briefmarken verewigt

Das erste Basler Münster wurde am 11. Oktober 1019 geweiht. 1919 erhielt Carl Spitteler den Literaturnobelpreis.

Das erste Basler Münster wurde am 11. Oktober 1019 geweiht. 1919 erhielt Carl Spitteler den Literaturnobelpreis.

In der dritten Sonderbriefmarken-Ausgabe dieses Jahres stammen je ein Sujet aus Basel-Stadt und Baselland.

Gute Nachricht aus der Post-Zentrale für die regionalen Briefmarken-Fans: Nach der Allschwiler Sondermarke im vergangenen Jahr greift die Post erneut regionale Sujets auf, um diese auf 100-Rappen-Klebefrankaturen zu verewigen. Den Anlass bieten zwei Jubiläen, die 2019 gefeiert werden: 1000 Jahre Basler Münster und 100 Jahre Literaturnobelpreis für Carl Spitteler.

Auf der von Marco Trüeb gestalteten Basler Münstermarke fällt die Gegenüberstellung der beim Erdbeben 1356 zerstörten ursprünglichen Fassade und den im gotischen Stil wieder aufgebauten Münstertürmen auf. Laut Post entspreche die Rekonstruktion den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Neben den beiden Darstellungen prangt die Sandstein-Skulptur des Kirchenstifters, so wie Kaiser Heinrich II. noch heute über dem Hauptportal wacht, Münster-Modell und Zepter in Händen haltend.

Mit der «Kraft der Worte» im Baselbieter Rot und mit Carl Spittelers fotografischem Antlitz kommt die neue 1-Franken-Marke zu Ehren des bis heute einzigen Schweizer Literaturnobelpreisgewinners daher. Die Berner Schöpferin Bea Würgler setzte laut Medienmitteilung der Post auf eine Inszenierung «in typografischer Art und Weise».

Beide neuen Marken sind ab sofort im Post-Shop erhältlich; dies auch zusammen mit anderen neuen Marken als Teil des Ausgabesets 3/2019. (bos)

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1