Kraftwerk Birsfelden

Das Unsichtbare wird mit Licht sichtbar gemacht

Die Licht-Klang-Installation ist noch bis Oktober in der Maschinenhalle des Kraftwerks Birsfelden zu bestaunen.

Die Licht-Klang-Installation ist noch bis Oktober in der Maschinenhalle des Kraftwerks Birsfelden zu bestaunen.

Anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Kraftwerks Birsfelden hat ein Basler Unternehmen eine Licht-Klang-Installation namens «Wirbelstorm» in der Maschinenhalle realisiert. Zu sehen sind tolle Lichteffekte.

60 Jahre Kraftwerk Birsfelden werden mit der Licht-Klang-Installation «Wirbelstrom» gewürdigt. In der Maschinenhalle widerspiegelt sich die Kraft des Wassers durch rotierende Stoffbahnen über den Turbinen. Zusätzlich wird mit Lichtprojektionen und deren Reflexion ein faszinierendes Spiel auf der Oberfläche abgebildet. Der Wasserstrudel dreht sich in der 18 Meter hohen Halle in die Höhe und soll die durchsichtige Kraft der Energie visualisieren. «Das Unsichtbare sichtbar machen», wie Valentin Spiess, von der Basler Firma «iart», sagt.

Für Aug und Ohr

Für iart sind audiovisuelle Projekte keine Neuheit. Musik kann oftmals die Wirkung eines Kunstwerks vollenden. Bei «Wirbelstrom» hat iart mit dem Komponisten Benedikt Schiefer zusammengearbeitet, um dem Gebäude und der Installation zusätzlich Leben einzuhauchen.

Die Basler Firma hatte bereits mit Projekten zu tun, in die das Element Wasser mit einbezogen wurde. Zum einen ein etwas kleineres im aargauischen Buchs mit einer regionalen Künstlerin und dem lokalen Energieversorger. Zum anderen ein ähnliches Projekt mit der Energie Wasser Bern (EWB) vor ungefähr einem Jahr. In Bern gibt es im Besucherzentrum der EWB eine Dauerausstellung der iart zum Thema Energie und Wasser.

«Metaphorisches Geschenk»

Für iart war es auch wichtig, etwas für die Bevölkerung zu tun. «Wirbelstrom» läuft Tag und Nacht. Besonders empfehlenswert ist es, wenn es dunkel ist, da die Lichteffekte dann am besten zur Geltung kommen. Die Textilbänder werden von Motoren angetrieben. Durch die Leichtigkeit der gesamten Installation verbrauchen die Motoren nur sehr wenig Energie. iart ist eine international tätige Firma aus Basel.

Ein Projekt in der Region war für sie sehr speziell. iart war von der architektonischen Fragilität der Maschinenhalle beeindruckt und inspiriert. Das Magazin für Architektur, Design und Wohnkultur schrieb: «Der Sechzigste ist eine ideale Gelegenheit, Wasser und Werk zu huldigen und ihm — im metaphorischen Sinne — ein Geschenk zu machen.»

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