Der rekordverdächtige Zuschaueraufmarsch am Liestaler Chienbäse-Umzug am Sonntagabend scheint auch rekordverdächtige Abfallmengen hinterlassen zu haben. René Plattner, Bereichsleiter Betriebe bei der Stadt Liestal, sagte am Tag danach: «Mit grösster Wahrscheinlichkeit gab es mehr Abfall als sonst. Die konkreten Zahlen haben wir aber noch nicht. Auf jeden Fall hat es extrem gestäubt beim Aufräumen, da es nicht geregnet hat in den letzten Tagen.»

Die Liestaler Aufräumequipe begann kurz nach Ende des Chienbäse-Umzugs mit der Reinigung. Priorität hatten Strassen wie das Bücheli, die Burg- und die Gerberstrasse, auf denen der Verkehr am Montagmorgen wieder zirkulierte. Dieser Einsatz dauerte bis Mitternacht; am Montagmorgen kam dann die Innerstadt an die Reihe. Und auch Private schrubbten im Stedtli die Russrückstände aus Läden, Restaurants und Wohnungen. (hi)