Studie

Der starke Franken bremst die regionale Wirtschaft

Starker Franken und Eurokrise zeigen auch regional Folgen.

Starker Franken und Eurokrise zeigen auch regional Folgen.

Der starke Franken hinterlässt deutliche Spuren in der regionalen Wirtschaft. Besonders betroffen sind die Chemie-, Pharma-, Biotech- und die Investitionsgüterindustrie. Sie erwarten negative oder stark negative Auswertungen.

Bei der Umfrage, welche die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) in Zusammenarbeit mit BAKBasel durchgeführt hat, zeigt sich auch, dass rund die Hälfte der Unternehmen von keinen negativen Konsequenzen auf den Geschäftsgang ausgeht. Darüber hinaus rechnen rund 6 Prozent mit positiven Effekten. Ein Grund hierfür könnte sein, dass die Unternehmen ihre Margen dank günstigen Einkaufskonditionen für Vorleistungen aus dem Euroraum erhöhen können.

Eine Auswertung von möglichen Massnahmen ergibt, dass über 30 Prozent der befragten Unternehmen mit dem Gedanken spielen, vermehrt Vorleistungen aus dem Euroraum einzukaufen. Auf Platz zwei der meist genannten Massnahmen findet sich mit gut 13 Prozent die Entlassung von Mitarbeitenden. Dabei nennen insbesondere Unternehmen aus den Bereichen Investitionsgüterindustrie und Motorfahrzeughandel diese Möglichkeit. Knapp dahinter folgen höhere Preise, die Verlängerung der Arbeitszeit und Lohnsenkungen. Die Option Arbeitsplätze ins Ausland zu verlagern, wird zurzeit von weniger als 5 Prozent der Unternehmen in Betracht gezogen.

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