Das war Pech: Nach den ersten beiden Passen deutete alles auf die sichere Finalqualifikation von Dieter Faller hin, dem bz-Jasskönig des Vorjahres. Doch dann, im dritten Durchgang, ereilte den Garagisten und Taxibetreiber aus Arlesheim das Schicksal: Nur magere 843 Punkte konnte sich Faller in der letzten Passe erspielen, was letztlich für den respektablen 16. Schlussrang, aber eben nicht für die Finalqualifikation reichte. Diese schaffte hingegen der Basler Reto Maurer, der sich bereits vor einem Jahr für den Final qualifizieren konnte und am Königsausstich 2018 glänzender Achter wurde.

Der zweitplatzierte Maurer lag nur 30 Punkte hinter dem strahlenden Tagessieger, Christian Hueber. Der Prattler holte am Dienstagabend in der lauschigen Umgebung des Weinguts Koellreuter auf der Aescher Klus mit 3182 Punkten das beste Resultat.

Glück hatten auch der Laufner Markus Hueber als Elfter und Ernst Mendelin aus Breitenbach (12.). Sie profitierten vom freiwilligen Finalverzicht des drittplatzierten Münchensteiners Thomas Wälchli und von Moritz Henz (10.) aus Bärschwil und rutschten so ins Feld der besten Vierzig nach; also jener Top-Jasserinnen und Top-Jasser, die am kommenden Dienstag im Kleinbasler Event-Lokal Sud den bz-Jasskönig 2019 unter sich ausmachen werden. Dass dieser auch weiblich sein kann, versteht sich von selbst; auf der Aescher Klus hatten allerdings die Frauen diesmal einen schweren Stand. Nur gerade die Einheimische Trix Schoch konnte in die Männer-Phalanx einbrechen und wurde mit 2997 Punkten Neunte.

Bemerkenswert schliesslich, wie gut sich die teilnehmenden Promi-Jasser schlugen. Werner Schmid verpasste als 13. den Finaleinzug um bloss 5 Punkte; da der langjährige Manager und Mäzen der Spitzenvolleyballerinnen von Sm’Aesch Pfeffingen künftig teamsportlich kürzertritt, bleibt ihm bestimmt mehr Zeit für den Volkssport Nummer eins. Nur unwesentlich schlechter jasste SVP-Landrat Georges Thüring, der sich sogar knapp vor den Vorjahressieger Dieter Faller setzen konnte.