Gemeindewahlen

Die Lücken werden gefüllt

Die Baselbieter Gemeinden entschieden über ihre Präsidentinnen und Präsidenten

Die Baselbieter Gemeinden entschieden über ihre Präsidentinnen und Präsidenten

In 79 Baselbieter Gemeinden sind die Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten bereits im Juni an der Urne oder zuvor in Stiller Wahl in ihr Amt gehievt worden. Einzelne Posten sind aber noch immer offen.

Drei weitere Ortschaften bestimmen am 27. September ihre Gemeindepräsidien: Frenkendorf, Giebenach und Ormalingen In Augst und Gelterkinden ist die Stille Wahl zustande gekommen. Nusshof, Rünenberg und Schönenbuch müssen in zweieinhalb Wochen ihre Exekutiven komplettieren.

Die amtierenden Primi inter Pares Roger Gradl (FDP) von Frenkendorf, Patrick Borer von Giebenach und Verena Schürmann von Ormalingen werden beim Urnengang am 27. September ein leichtes Spiel haben. Mangels anderer Kandidaturen dürfte ihre Wahl zur Formsache werden.

In Gelterkinden wurde bereits entschieden

Einmal mehr in Stiller Wahl zum Gemeindepräsidenten von Augst bestimmt worden ist Andreas Blank. Der EVP-Politiker Peter Gröflin wird neu den Gemeinderat von Gelterkinden präsidieren. Nach einer Stillen Wahl nimmt er seine Tätigkeit am 1. Januar 2021 auf. Bis Ende Jahr ist Stefan Degen (Bürgerlicher Zusammenschluss Gelterkinden) Interimspräsident.

In Rünenberg ist das Gemeindepräsidium mit Thomas Zumbrunn Ende Juni neu besetzt worden. Er gewann deutlich gegen den Amtsinhaber und langjährigen Gemeinderat Peter Grieder, der danach enttäuscht zurücktrat. Deshalb steht nun eine Ersatzwahl an. Bisher ist Martin Brechbühler der einzige Kandidat.

Präsidiumswahl: Zwei Dörfer müssen noch warten

Bevor in Nusshof und Schönenbuch die Präsidenten gewählt werden können, gilt es, die Exekutiven zu vervollständigen. In Schönenbuch überstürzten sich die Ereignisse. Nachdem André Knubel die Wahl um den Thron gegen Gemeindepräsidenten Jürg Dieterle für sich entschieden hatte, erklärte die Baselbieter Regierung nach einer Stimmrechtsbeschwerde den Urnengang für ungültig wegen behördlicher Einflussnahme. Weil für Knubel das Vertrauensverhältnis im Gemeinderat nicht mehr gestimmt hatte, nahm er per sofort den Hut.

Die Ersatzwahl vom vergangenen Wochenende endete ohne Resultat: Niemand schaffte das Absolute Mehr, am meisten Stimmen erhielt – André Knubel, nämlich deren 17. Ende Monat steht die Nachwahl an, bis jetzt ist gemäss Gemeindeverwaltung noch keine offizielle Bewerbung bekannt.

Patrik Born (Jahrgang 1962) will Gemeinderat von Nusshof werden. Aller Voraussicht nach wird es bei der Kandidatur des selbstständigen Webdesigners bleiben. Schafft dieser die Wahl, ist das dreiköpfige Gremium komplett. Danach wird voraussichtlich am 29. November der Gemeindepräsident gewählt.

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