Hochwald

Diese Familie steht rund um die Uhr im Blickwinkel der Kameras

Die achtköpfige Patchwork-Familie Bardill aus Hochwald ist Teil der Doku-Soap «SF bi de Lüt» des Schweizer Fernsehen. Die Bardills werden die Dreharbeiten in bester Erinnerung behalten.

«So nah bei den Leuten waren wir noch nie. Für fünf Wochen sind wir Teil dieser drei Familien, erleben ihre Hochs und Tiefs, ihre Freuden und Leiden – das ist ‹SF bi de Lüt›», sagt Tom Schmidlin, Bereichsleiter Volkskultur bei Schweizer Radio und Fernsehen, über die vierte Staffel der Doku-Soap. Diese startet heute. Eine dieser drei Familien ist die achtköpfige Patchwork-Familie Bardill aus Hochwald.

Die 46-jährige Mutter Shefali Bardill ist aus beruflichen Gründen auf die Sendung gestossen: «Das Schweizer Fernsehen hat bei der Interessengemeinschaft Geburtshäuser Schweiz nach einer frei schaffenden, auf dem Land lebenden Hebamme mit vielen Kindern gesucht.» Da all diese Kriterien auf sie zutreffen, habe sie sich beim SF gemeldet. Nach einigen Gesprächen und erfolgreichem Casting wurde ab Ende August gedreht.

«Das war eine sehr bewegte Zeit», erzählt Shefali Bardill. An den 20 Drehtagen sei es, wie sonst üblich, drunter und drüber gegangen. Ihr Partner Urs Leiser nennt einen weiteren Aspekt: «Es war interessant, wie die Menschen auf der Strasse reagierten, wenn man begleitet von einem Kamera-Team Erledigungen machte.»

Geburten bestimmen den Alltag

Da die 46-Jährige oft mitten in der Nacht ihren Hebammenkoffer packen und ausrücken muss, war auch während der Dreharbeiten Flexibilität gefragt. «Schwangerschaften und Geburt bestimmen den Alltag der ganzen Familie. Wenn ich in der Nacht aufbrechen muss, ist halt mein Partner oder einer der Söhne für das Frühstück zuständig», erzählt Mutter Bardill. Trotz des hektischen Familienalltags sei es nie zu Pannen gekommen. Auch sei nie der Moment gekommen, an dem es der Familie zu weit ging. «Wir hätten stets die Möglichkeit gehabt, stopp zu sagen. Dies war allerdings nie nötig, die Zusammenarbeit verlief sehr gut.», so Urs Leiser.

Lob für das Schweizer Fernsehen

Die Kinder der Familie Bardill werden die Dreharbeiten ebenfalls in bester Erinnerung behalten. Medizin-Student Chasper lobt das SF: «Ich fand es grossartig, wie gut sich das TV-Team in unseren unglaublich lebendigen Alltag einleben konnte.» Seine jüngere Schwester Braida stimmt ihm zu: «Das Team war stets fröhlich und ist immer auf unsere Wünsche eingegangen.» Das jüngste Familienmitglied Luringt spricht ein spezielles Lob aus: «Kröbi, der Kameramann, war super.»

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