bz-Jasskönig

Diesmal jasst eine Frau obenaus

Die Baslerin Denise Fankhauser entscheidet den Final für sich und zeigt allen die Meisterin. «Ich freue mich riesig. Ich konnte es kaum glauben, dass meine Punktzahl zum Sieg reichte», meinte Denise Fankhauser.

Sie ist die erste bz-Jasskönigin: Denise Fankhauser. Die 50-jährige Baslerin setzte sich beim Finalturnier am Dienstagabend durch, nachdem im vergangenen Jahr Dieter Faller aus Arlesheim die Premiere gewonnen hatte.

Die Entscheidung im Sud in Basel, wo gute Stimmung herrschte, fiel denkbar knapp aus: Fankhauser totalisierte aus drei Passen 3187 Punkte und liess den zweitplatzierten Ernst Mendelin aus Breitenbach bloss um 36 Zähler hinter sich; weitere sieben Punkte zurück lag Thomas Hollinger (Wil AG) als Dritter. Dieser war schon letztes Jahr Finalteilnehmer und hatte 2017 den Titel des AZ-Jasskönigs errungen. Mendelin war am vierten und letzten Qualifikationsturnier vergangene Woche Zwölfter geworden und konnte nur am Final starten, weil zwei vor ihm Klassierte darauf verzichtet hatten.

«Ich konnte es kaum glauben»

«Ich freue mich riesig. Ich konnte es kaum glauben, dass meine Punktzahl zum Sieg reichte», meinte Denise Fankhauser. Die Detailhandelsangestellte, die früher noch mehr gejasst hat als heute, ist dank dieses Erfolgs am Final der Schweizer Schieber-Meisterschaft im Theater Casino in Zug vom 23. November dabei. Ein Kuriosum brachten der Basler Stephan Ackermann und René Kaufmann aus Lupsingen zustande: Das Duo zog zu allen drei Passen jeweils die gleiche Nummer und absolvierte das ganze Pensum gemeinsam, was ihnen ex aequo den 22. Rang einbrachte.

Einige der diesjährigen Final-Jasserinnen und -Jasser qualifizierten sich schon 2018 für die Endausmarchung. Beide Male in die Top Ten schaffte es aber niemand. Hatten sich Edith Merz (Therwil) und Reto Maurer (Basel) im vergangenen Jahr noch im fünften und achten Rang klassiert, so mussten sie heuer im Feld der 40 Teilnehmenden mit den Plätzen 37 und 38 vorliebnehmen.

Umgekehrt Hollinger, Marcel Hügli (Brislach) und Lars Hasler (Dornach), die diesmal zu den zehn Besten gehörten. Das Trio kam vor Jahresfrist nicht über Plätze im Mittelfeld und hinteren Drittel hinaus. Für Konstanz in diesen zwei Finals sorgte der Zunzger Rico Freiermuth, der frühere Bob-Weltmeister und Olympia-Medaillengewinner: Der heute 61-Jährige wurde beides Mal 30.

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