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Dominik Straumann soll neuer Präsident der SVP Baselland werden

Dominik Straumann soll neuer Präsident der SVP Baselland werden. (Archiv)

Dominik Straumann soll neuer Präsident der SVP Baselland werden. (Archiv)

Dominik Straumann soll neuer Präsident der SVP Baselland werden. Das Büro der Parteileitung schlägt den 1976 geborenen Unternehmer und Landrat als Nachfolger von Oskar Kämpfer vor.

Der Muttenzer Landrat Dominik Straumann wird voraussichtlich Nachfolger von Oskar Kämpfer als Baselbieter SVP-Präsident. Kämpfer legte unlängst aus gesundheitlichen Gründen sein Amt als Parteichef nieder. In einer am Freitag publizierten Medienmitteilung schreibt die SVP Baselland, dass die Parteileitung Straumann einstimmig als neuen Präsidenten vorschlage.

Er kenne die Partei sei Jahren in- und auswendig, verfüge über Führungserfahrung als Fraktionspräsident, sei politisch gut vernetzt und habe die für dieses Amt erforderlichen Kommunikationsfähigkeiten. Straumann sagt auf Anfrage, er habe das Amt vor dem Rücktritt Kämpfers nicht angestrebt. «Wir sind alle davon ausgegangen, dass er diese Legislatur fertigmacht.»

Ihm bietet das Parteipräsidium die Möglichkeit, weiterhin kantonale Politik zu betreiben. Im Sommer scheidet er aus dem Landrat aus – er fällt nach 16 Jahren Parlamentstätigkeit der Amtszeitguillotine zum Opfer, sei aber «überhaupt nicht müde, Politik zu machen».

Ziel: Zwei Nationalratssitze

Dass Straumann künftig eine Partei leiten wird ohne im Parlament zu sitzen, sieht er nicht als grosses Problem an. Er habe auch dank seiner acht Jahre als Fraktionspräsident einen grossen Erfahrungsschatz. «Dass man eine Partei auch ohne Landratsmandat führen kann, haben die Vorgänger von Oskar Kämpfer gezeigt. Weder Karl Willimann noch Dieter Spiess oder Thomas Weber waren zu der Zeit im Parlament, als sie das Parteipräsidium innehatten.»

Straumann kündigt an, dass er die Zusammenarbeit mit den anderen bürgerlichen Parteien suchen werde. «Ich verliere nicht gerne und brauche deshalb Mehrheiten.» Straumanns Ziel als SVP-Präsident wird aber vorerst sein, die beiden Nationalratssitze halten zu können «oder im Idealfall sogar einen dritten zu holen». Gestern wurden auch die Namen derjenigen bekannt, welche die Parteileitung der Generalversammlung am 26. April vorschlägt. Neben den Bisherigen

Thomas de Courten und Sandra Sollberger stehen Christian Kern, Caroline Mall, Andreas Spindler, Reto Tschudin sowie Straumann selbst auf der Liste. Leif Simonsen

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