Energie

EBM und EBL erhöhen nächstes Jahr die Strompreise

Ein Einpersonen-Haushalt muss nächstes Jahr durchschnittlich 24 Franken mehr bezahlen. (Symbolbild)

Ein Einpersonen-Haushalt muss nächstes Jahr durchschnittlich 24 Franken mehr bezahlen. (Symbolbild)

Die Elektra Birseck Münchenstein (EBM) und die Elektra Baselland (EBL) erhöhen per 2017 ihre Strompreise: Bei der EBM steigt der Preis um durchschnittlich 1,5 Rappen pro Kilowattstunde. Bei der EBL erhöht sich die Belastung für die Endkunden um durchschnittlich 0,95 Rappen.

Die beiden Stromversorgungsunternehmen gaben die Strompreiserhöhungen am Dienstag bekannt. Die EBM nannte in einem Communiqué als Gründe höhere Einkaufspreise für Inlandstrom sowie höhere Abgaben für Dritte, darunter die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) des Bundes.

Die EBL verweist in einer eigenen Mitteilung auf steigende Kosten wegen der Energiewende und regulatorischen Veränderungen. Energieproduzenten und Kraftwerkgesellschaften nähmen deswegen Wertberichtigungen vor. Die EBL erklärt ihre Strompreiserhöhung mit diesen "Einmaleffekten". - Mehr Effizient mache derweil per 2017 Netznutzungsentgelte günstiger.

Die EBM rechnet als Beispiel für einen Vierpersonen-Haushalt mit 4500 Kilowattstunden (kWh) Jahresverbrauch vor, dass ihre Strompreiserhöhung eine Summe von rund 68 Franken ausmacht. Ein Einpersonen-Haushalt mit 1600 kWh Verbrauch müsse 24 Franken mehr bezahlen. Die genauen Zahlen hängen auch von den Nutzungszeiten ab.

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