Es ist ein Schlag ins Gesicht für Nationalrat und Wirtschaftsförderer Thomas de Courten. Seine eigene Partei, die SVP Baselland, beschloss am gestrigen Parteitag in Liestal die Ja-Parole zur umstrittenen und als wirtschaftsfeindlich geltenden Ecopop-Initiative.

Er selbst votierte gegen die Initiative, konnte sich aber nicht gegen die Befürworter behaupten. Mit 63 zu 57 Stimmen wurde die Ja-Parole zwar relativ knapp beschlossen, jedoch ist die Baselbieter Sektion damit die erste Kantonalpartei der SVP, die - entgegen der Empfehlung der nationalen Parteileitung - Ja zu Ecopop sagt.

Jungfreisinnige BS: Hoffe zumindest die SVP BS lehnt #Ecoschrott deutlich ab!

Auf Twitter entbrannte sofort eine Diskussion darüber, ob die beiden Wirtschaftsföderer de Courten und Thomas Weber als Baselbieter Nationalrat respektive Regierungsrat damit noch tragbar sind. 

Marc Bürgi und Jungfreisinnige BS: Damit sind Wirtschaftsförderer De Courten und Weber nicht mehr tragbar

Thüring und Jungfreisinnige BS: Partei fällt Wirtschaftsförderer in den Rücken

Die Frage wird auf Twitter in den Raum gestellt: Wenn die Partei-Basis einem so in den Rücken fällt, wie das bei de Courten und Weber der Fall ist, muss man da als Nationalrat und Regierungsrat nicht Konsequenzen ziehen? Sind de Courten und Weber als Wirtschaftsföderer noch glaubwürdig, wenn ihre Kantonalpartei Ja zu Ecopop sagt?

Thüring und Jungreisinnige BS: Glaubwürdigkeitsproblem

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