Umwelt

Ehemalige Gewerbehalle in Zwingen wegen Quecksilber gesperrt

(Symbolbild)

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In der Laufentaler Gemeinde Zwingen ist eine ehemalige Gewerbehalle von den Behörden gesperrt worden, weil die Innenraumluft zu stark mit Quecksilber belastet ist. Für die Anwohner besteht jedoch laut der Bau- und Umweltschutzdirektion des Kantons Baselland (BUD) keine Gefahr.

Genutzt wurde das Gebäuden bisher von Fasnachtscliquen und Privatpersonen für Lagerzwecke sowie für Bau- und Reparaturarbeiten. In den letzten Tagen wurden dort altlastenrechtliche Untersuchungen vorgenommen, wie die BUD am Freitag mitteile. Dabei habe man "neue, wesentliche Erkenntnisse" gewonnen.

Die jüngsten Messungen ergaben gemäss der Mitteilung, dass die Innenraumluft der Halle "erheblich" mit elementarem Quecksilber belastet ist. Zeitweise würden die Richt- und Konzentrationswerte "deutlich" überschritten. Die Quecksilberkonzentration in der Luft hänge von der Wetterlage und der Aussentemperatur ab, heisst es im Communiqué.

Ausserhalb der Halle nimmt die Quecksilber-Konzentration dagegen sehr rasch ab, hält die BUD fest. Deshalb bestehe für die Anwohner "keine Gefährdung".

Auf Empfehlung des Baselbieter Amtes für Umwelt und Energie (AUE) hat die Gemeinde Zwingen inzwischen die sofortige Schliessung der Halle veranlasst. Die eingelagerten Gerätschaften sollen gemäss AUE entfernt werden. Geprüft wird nun, mit welchen Sofortmassnahmen die Quecksilber-Belastung in der Halle reduziert werden kann.

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