Birskopfsteg

Einweihung: Neuer Birskopfsteg verbindet Baselstadt und -land

Der neue Birskopfsteg zwischen Basel und Birsfelden ist am Montag offiziell eingeweiht worden. Die Fussgänger- und Velobrücke ersetzt den nach einem Riss im Hängeseil 2007 gesperrten alten Steg. Die Kosten belaufen sich auf 2,4 Millionen Franken.

Die neue Stahlbrücke ist 4,8 Meter breit. Dies schaffe genügend Platz für Fussgänger und Velofahrer, heisst es in einer Mitteilung des Basler Bau- und Verkehrsdepartements und der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion. Die Brückenplatte besteht aus fünf je 16 Meter langen Elementen.

Entworfen wurde der neue Steg von den Architekten Christ & Gantenbein sowie dem Ingenieurbüro ZPF Ingenieure, beide aus Basel. Ihr gemeinsamer Vorschlag mit dem Projektnamen «schwebender Asphalt» war als Siegerprojekt aus einem Wettbewerb mit neun Beteiligten hervorgegangen.

Bundesgelder aus dem Agglomerationsprogramm

Eingeweiht wurde die neue Brücke vom Basler Baudirektor Hans-Peter Wessels, dessen Baselbieter Kollegin Sabine Pegoraro und dem Birsfelder Gemeindepräsidenten Claudio Botti. Laut Pegoraro ist die Brücke das erste Projekt in der Region Basel, das Bundesgelder aus dem Agglomerationsprogramm erhalten hat.

Der Bund beteiligt sich so mit 40 Prozent an den Gesamtkosten von 2,4 Millionen Franken. Den Rest übernehmen die Kantone Basel-Stadt (30 Prozent) sowie Baselland (20 Prozent) und die Gemeinde Birsfelden (10 Prozent).

Nicht mehr genügend

Nicht in Frage gekommen war laut Wessels eine Sanierung des alten Stegs, nachdem wegen Korrosion ein Hängekabel gerissen war. Denn die Stahl-Beton-Konstruktion habe den Unterhalt stark erschwert, und die 2,7 Meter Breite hätten dem angestiegenen Langsamverkehr nicht mehr genügt.

Der 1963 gebaute Steg mit einem 27 Meter hohen Träger-Pylon war die erste Schrägseilbrücke der Schweiz gewesen. Abgerissen wurde inzwischen auch die 2008 errichtete provisorische Holzbrücke.

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