Baselland

Erneute Gespräche über einen Rückzug der Bruderholz-Initiative

Die Initiative fordert, dass auf dem Bruderholz wie bis anhin ein Spital mit erweiterter Grundversorgung betrieben wird.Bru

Die Initiative fordert, dass auf dem Bruderholz wie bis anhin ein Spital mit erweiterter Grundversorgung betrieben wird.Bru

Die Verhandlungen um einen Rückzug der Bruderholz-Initiative dauern an. Die Initianten haben sich ein weiteres Mal mit dem Baselbieter Gesundheitsdirektor Thomas Weber (SVP) getroffen.

Laut Komiteepräsident Steffen Herbert fanden die Gespräche mit dem Regierungsrat am Montag statt. «Es herrschte eine konstruktive Atmosphäre», sagt der Reinacher zur bz. «Auf beiden Seiten herrscht Offenheit.» Das Treffen habe dazu gedient, «gegenseitig Wünsche und Forderungen auszutauschen». Zur Wahrscheinlichkeit, dass das Komitee die Initiative – wie vom Kanton gewünscht – zurückziehen wird, wollte sich Herbert nicht äussern; es seien weitere Treffen mit Weber geplant.

Vergangene Woche hatte der Baselbieter Landrat die Gesetzesinitiative wuchtig abgelehnt. Lediglich 7 Landrätinnen und Landräte wollten das Begehren unterstützen, 68 lehnten es ab, 6 enthielten sich. Bereits der Regierungsrat hatte sich zuvor für eine Ablehnung ausgesprochen. «Ja zum Bruderholzspital» wurde im Dezember 2015 mit 4038 Unterschriften eingereicht. Die Initiative will das von der Schliessung bedrohte Bruderholzspital in der bisherigen Form erhalten. (bwi)

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