Bluesfestival

Es groovt wieder auf dem Helye-Platz in Laufen

Die New Yorkerin Bette Smith bringt ihr Publikum mit Powersoul zum Tanzen.

Die New Yorkerin Bette Smith bringt ihr Publikum mit Powersoul zum Tanzen.

Zum 14. Mal lautet das Motto beim Stedtli-Blues in Laufen: Let the good times roll!

Die Gitarren sind gestimmt, die Bühne steht bereit. Am Samstag findet in Laufen schon zum 14. Mal der Stedtli-Blues statt. Bereits in den vergangenen Jahren konnte das Organisationsteam einige Erfolge feiern: Rund 800 bluesbegeisterte Gäste fanden 2018 den Weg auf den Helye-Platz, der sich als ausgezeichnete Festivallocation erwiesen hatte. Erneut ist OK-Sprecher Felix Stähli guten Mutes: «Bisher hatten wir eigentlich jedes Jahr Wetterglück. Auch dieses Mal stimmen uns die Prognosen zuversichtlich, weshalb wir wieder auf ähnlich viele Besucher hoffen.»

Neben bekannten sicheren Werten wird das diesjährige Line-up durch hochkarätige Namen aus dem Ausland ergänzt. Wie im Vorjahr läuten Schülerinnen und Schüler der Musikschule Laufental-Thierstein das Festival ein, anschliessend bringen Centrifuge ab 18.30 Uhr die Hüften zum Schwingen. Die Gruppe um die Basler Jazzlegende Thomas Moeckel ist die Wiedervereinigung zweier Musiker, die vor rund vierzig Jahren bereits erfolgreich gemeinsam tourten.

Für den Stedtli-Blues hat sich Moeckel nun neben dem vertrauten Bühnenpartner Alain Veltin drei weitere Musiker ins Boot geholt, die für das Laufener Festival nach eigenen Angaben ein besonders bluesiges Set eingeübt haben. Während Veltin an der Orgel steht, werden Thomas Achermann, Thierry Humbel und Vic Hardt die Band um Gesang, Saxofon, Bass und Schlagzeug ergänzen.

Herzhafter Soul

Das erste Highlight des Tages stellt die italienische Kollaboration Rob Mo & The Boomer Horns dar. Der in Verona geborene Vollblutmusiker Roberto Morbioli beglückt seine Fans seit 2013 mit seinem Trio «Rob Mo», das den Schwerpunkt auf minimalistische und rockige Sounds legt. Zusammen mit den Boomer Horns tritt Morbioli als Bandleader, Gitarrist und Frontsänger auf.

Abgerundet wird die 14. Ausgabe des Stedtli-Blues durch die Performance der US-amerikanischen Sängerin Bette Smith. War sie Anfang Woche mit ihrer Band noch in Zofingen auf dem Niklaus-Thut-Platz im Einsatz, reist sie nach einem Auftritt in Polen gleich ein zweites Mal in die Schweiz, um hier mit ihrer herzhaften Soulstimme das Baselbieter Publikum zu begeistern. Die in Brooklyn geborene und aufgewachsene Frau lässt kein Tanzbein unbewegt und weiss bestens, wie man die Massen begeistern kann.

Gute Aussichten

Mitorganisator Felix Stähli zeigt sich zufrieden mit dem diesjährigen Line-up und erklärt, wie es möglich ist, jenes ständig neu aufzupolieren: «Dank der erfolgreichen letzten Jahre können wir uns stets weiterentwickeln. Inzwischen pflegen wir beispielsweise direkte Kontakte in die USA und zu wichtigen vermittelnden Agenturen. Dies ermöglicht es uns, ein vielversprechendes Programm bieten zu können.» Das vielfältige Angebot färbt auch auf die Zusammensetzung der Gäste ab: Bei der letztjährigen Ausgabe des Laufner Festivals liess sich ein breit gefächertes Fanpublikum von der Musik auf dem Helye-Platz begeistern, wie die bz damals berichtete.

Auch was die Zukunft betrifft, ist Stähli zuversichtlich. Da der Stedtli-Blues 2020 seinen 15. Geburtstag feiern wird, hat das Organisationskomitee sich etwas ganz Besonderes überlegt: Die Jubiläumsausgabe soll um einen Tag verlängert werden und die Herzen der Baselbieter Bluesfreunde ein ganzes Wochenende lang höherschlagen lassen. Ob sich der zweitägige Event aber tatsächlich in die Tat umsetzen lässt, muss sich erst noch zeigen.

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